Es gibt Gerichte, bei denen man schon beim Duft weiß, dass gleich niemand mehr lange auf das Essen warten möchte. Zwiebelrostbraten gehört für mich genau in diese Kategorie. Sobald die Zwiebeln langsam in der Pfanne bräunen und später der kräftige Bratensatz mit Brühe abgelöscht wird, riecht die ganze Küche nach guter, alter Hausmannskost.
Dabei braucht dieses Gericht überhaupt keine außergewöhnlichen Zutaten. Gutes Rindfleisch, reichlich Zwiebeln, etwas Senf, Rinderbrühe und ein paar Gewürze reichen vollkommen aus. Gerade deshalb erinnert mich Zwiebelrostbraten an die Küche von früher: Man hat aus wenigen Zutaten etwas gemacht, das richtig nach Sonntagessen schmeckt.
Das Wichtigste sind für mich zwei Dinge: Das Fleisch darf nicht trocken werden und bei den Zwiebeln sollte man auf keinen Fall sparen. Drei oder vier große Zwiebeln sehen am Anfang nach einer riesigen Menge aus. Sobald sie in der Pfanne zusammenfallen und schön gebräunt sind, merkt man aber schnell, warum man so viele braucht.
Zutaten
Für etwa 4 Personen:
4 Rindersteaks oder Rostbratenstücke
3–4 große Zwiebeln
2–3 EL Öl oder Butterschmalz
200 ml Rinderbrühe
100 ml Rotwein, optional
1 TL Senf
1 TL Paprikapulver, edelsüß
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
etwas Petersilie zum Garnieren, optional
Die Zwiebeln sind hier keine Beilage