Wer kennt das nicht? Kaum ist die Wäsche frisch gewaschen, beginnt das eigentliche Problem. Draußen regnet es, die Luft ist feucht und in der Wohnung dauert es oft zwei Tage, bis Handtücher oder Jeans endlich trocken sind. Gerade im Herbst und Winter wird das Wäschetrocknen schnell zur Geduldsprobe. Die Kleidung hängt überall im Haus, die Fenster beschlagen und oft entsteht sogar dieser unangenehme muffige Geruch, den niemand mag.
Vor einigen Monaten erzählte mir meine Nachbarin von einem kleinen Haushaltstrick, den sie schon seit Jahren verwendet. Ehrlich gesagt dachte ich zuerst, das könne gar nicht funktionieren. Schließlich besitzt meine Waschmaschine überhaupt keine Trockenfunktion. Doch nachdem ich den Trick selbst ausprobiert hatte, war ich wirklich überrascht. Natürlich ersetzt er keinen Wäschetrockner, aber er kann die Trockenzeit deutlich verkürzen – und kostet keinen Cent extra.
Seitdem nutze ich ihn immer dann, wenn ich Kleidung besonders schnell brauche oder das Wetter einfach nicht mitspielt.
Der einfache Handtuch-Trick
Nach dem normalen Waschprogramm lege ich die frisch gewaschene Wäsche noch einmal zusammen mit einem großen, trockenen Frotteehandtuch in die Trommel.
Anschließend starte ich einen zusätzlichen Schleudergang mit möglichst hoher Drehzahl.
Das trockene Handtuch nimmt während des Schleuderns einen Teil der überschüssigen Feuchtigkeit auf. Dadurch kommen viele Kleidungsstücke spürbar trockener aus der Maschine und benötigen anschließend deutlich weniger Zeit auf dem Wäscheständer.
Besonders gut funktioniert dieser Trick bei:
T-Shirts
Hemden
Sportkleidung
Bettwäsche
leichten Handtüchern
Bei dicken Winterjacken oder sehr schweren Decken ist der Effekt dagegen deutlich geringer.