Vor einigen Monaten ist mir aufgefallen, dass meine Fingernägel immer schneller einrissen. Egal wie vorsichtig ich war – schon beim Öffnen einer Dose oder beim Putzen brach wieder eine Ecke ab. Zuerst dachte ich, es läge am häufigen Kontakt mit Wasser oder an den Reinigungsmitteln. Doch selbst nachdem ich Handschuhe getragen hatte, wurde es kaum besser.
Eine Bekannte meinte dann zu mir: „Schau dir nicht nur deine Nägel an – manchmal möchte dir dein Körper damit etwas sagen.“ Dieser Satz ließ mich nicht mehr los. Also begann ich, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Dabei wurde mir klar, dass brüchige Nägel viele verschiedene Ursachen haben können. Manchmal sind sie völlig harmlos, manchmal können sie aber auch auf einen Nährstoffmangel oder andere gesundheitliche Veränderungen hinweisen.
Natürlich ersetzt ein Artikel keine ärztliche Untersuchung. Trotzdem lohnt es sich, die häufigsten Ursachen zu kennen, denn unsere Nägel verraten oft mehr über unseren Körper, als wir denken.
Mögliche Ursachen für brüchige Nägel
Gesunde Nägel sind glatt, fest und gleichmäßig gefärbt. Werden sie plötzlich weich, splittern ständig oder brechen schon bei kleinen Belastungen, kommen verschiedene Ursachen infrage.
Sehr häufig sind äußere Einflüsse verantwortlich. Wer oft putzt, Geschirr spült oder regelmäßig mit Reinigungsmitteln arbeitet, setzt seine Nägel täglich Feuchtigkeit und Chemikalien aus. Dadurch trocknen sie aus und werden mit der Zeit brüchig.
Auch häufiges Entfernen von Nagellack, künstliche Nägel oder aggressive Nagelpflege können die Nagelplatte schwächen.
Neben äußeren Ursachen spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Unsere Nägel bestehen überwiegend aus Keratin – einem Eiweiß, das für stabiles Nagelwachstum wichtig ist. Fehlen dem Körper bestimmte Nährstoffe, kann sich das ebenfalls an den Nägeln zeigen.