Zutaten
Für die Mandel-Knusperschicht
- 120 g gemahlene Mandeln
- 40 g gehackte Mandeln
- 30 g Butter
- 20 g Kokosraspeln
- 1 EL Erythrit
Für die Limettencreme
- 300 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
- 250 g Mascarpone
- 200 ml Schlagsahne
- 60 g Erythrit oder Pudererythrit
- Saft von 2 Bio-Limetten
- Abrieb von 2 Bio-Limetten
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
Zum Dekorieren
- Frisch geriebene Limettenschale
- Einige gehackte Pistazien
- Frische Minzblätter
- Einige Himbeeren oder Heidelbeeren (optional)
Zubereitung
Zunächst die Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen. Die gemahlenen Mandeln, gehackten Mandeln, Kokosraspeln und das Erythrit hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze einige Minuten vorsichtig rösten. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt. Sobald die Mischung leicht goldbraun wird und angenehm nach gerösteten Mandeln duftet, vom Herd nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Für die Creme den griechischen Joghurt zusammen mit der Mascarpone in eine große Schüssel geben und glatt verrühren. Anschließend den Limettensaft, den fein geriebenen Limettenabrieb, Vanilleextrakt sowie eine kleine Prise Salz hinzufügen. Alles gründlich vermengen, bis eine gleichmäßige Creme entsteht.
In einer zweiten Schüssel die Sahne steif schlagen. Sie sollte schön luftig sein, aber nicht überschlagen werden. Danach die Schlagsahne vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Limettencreme heben. Je behutsamer dieser Schritt erfolgt, desto lockerer wird später das Parfait.
Nun beginnt der schönste Teil. Kleine Dessertgläser oder Weckgläser bereitstellen. Zuerst eine dünne Schicht der Mandelmischung auf dem Boden verteilen. Anschließend etwas Limettencreme daraufgeben. Danach wieder eine Schicht Mandeln und erneut Creme einfüllen. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Gläser gefüllt sind.
Zum Schluss die Oberfläche glatt streichen und nach Belieben mit etwas Limettenabrieb, gehackten Pistazien und einigen frischen Minzblättern dekorieren. Wer mag, kann zusätzlich ein paar Himbeeren oder Heidelbeeren darauflegen.
Die fertigen Parfaits mindestens drei bis vier Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Noch besser schmecken sie, wenn sie über Nacht gut gekühlt werden. Dadurch verbinden sich die Aromen besonders harmonisch und die Creme erhält ihre wunderbar samtige Konsistenz.
Vor dem Servieren nehme ich die Gläser etwa fünf Minuten vorher aus dem Kühlschrank. So entfaltet sich das feine Aroma der Limette noch besser. Besonders an heißen Sommertagen serviere ich die Parfaits gerne zusammen mit einem kalten Kaffee oder einer selbstgemachten Zitronenlimonade ohne Zucker.
Ein paar persönliche Tipps haben sich bei mir ebenfalls bewährt. Verwenden Sie möglichst unbehandelte Bio-Limetten, denn gerade der Abrieb sorgt für das intensive Aroma. Reiben Sie dabei nur die grüne Schale ab und vermeiden Sie den weißen Teil darunter, da dieser bitter schmecken kann. Wer eine noch cremigere Konsistenz bevorzugt, kann einen Teil des Joghurts durch Frischkäse ersetzen. Für eine besonders frische Sommernote lassen sich zwischen den Cremeschichten auch einige frische Himbeeren oder Heidelbeeren verteilen. Im Herbst schmeckt das Dessert hervorragend mit gerösteten Haselnüssen und einer Prise Zimt. Das Parfait hält sich problemlos zwei Tage im Kühlschrank und eignet sich deshalb perfekt zum Vorbereiten für Gäste. Genau deshalb gehört dieses Rezept inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsdesserts. Es ist unkompliziert, herrlich frisch, angenehm leicht und zeigt jedes Mal aufs Neue, dass ein Low-Carb-Dessert weder langweilig noch kompliziert sein muss. Ganz im Gegenteil – oft reichen wenige gute Zutaten, etwas Zeit zum Kühlen und eine frische Limette, um ein Dessert zu zaubern, das auf jeder Kaffeetafel oder beim Sommerfest begeistert.