Manchmal stößt man durch ganz banale Zufälle auf kleine kulinarische Schätze, die sich dann zu wahren Lieblingen im Alltag entwickeln. So erging es mir auch mit diesem Rezept, das ich heute mit euch teilen möchte. Vor einigen Monaten war ich auf der Suche nach einem neuen, einfachen Abendessen, das nicht nur lecker schmeckt, sondern dabei auch noch gut tun soll. Meine Familie hatte sich gewünscht, dass ich mal etwas anderes als die üblichen Spaghetti oder Kartoffelgerichte koche. Es sollte schnell gehen, sättigen und trotzdem nicht so schwer im Magen liegen. Zugegeben, ich war ein bisschen skeptisch, weil ich bei niedrigeren Kohlenhydraten meist sofort an komplizierte Rezepte oder trockene Salate gedacht habe – nichts, was man an einem langen Arbeitstag schnell zaubern möchte.
Eines Abends, nachdem ich meine Kinder ins Bett gebracht hatte, saß ich noch am Laptop und surfte durch einige Kochforen, die meine Freundin mir empfohlen hatte. Sie hatte mir gesagt, dass ich unbedingt mal ein paar Low Carb Rezepte ausprobieren sollte, vor allem weil sie selbst damit gute Erfahrungen gemacht hatte. Beim Stöbern blieb ich an einem Rezept hängen, das ausgesprochen einfach klang und trotzdem richtig viel hergemacht hat. Die Zutaten waren überschaubar und ich hatte sie größtenteils sowieso im Haus. Also machte ich mich mutig an den ersten Versuch.
Als ich in der Küche alles vorbereitete, stieg mir sofort ein herrlicher Duft in die Nase. Das Rezept kombinierte frische, aromatische Kräuter, knackiges Gemüse und zartes Fleisch – eine Kombination, die ich so vorher nicht so oft genutzt hatte. Der Duft erinnerte mich an meine Kindheit, an die Sonntage bei meiner Oma, wenn sie mit so viel Liebe gekocht hat. Dieser Geruch zeigte mir gleich, dass das Essen nicht nur kalorienbewusst, sondern auch richtig lecker sein würde.
Der Moment des Probierens war dann fast aufregend. Ich hatte ein bisschen Sorge, ob meine Familie das Gericht überhaupt mögen würde, vor allem die Kinder, die manchmal recht wählerisch sind. Aber schon nach dem ersten Bissen hörte ich Stimmen des Wohlwollens. Mein Mann lobte die Balance zwischen würzig und frisch, meine Kinder fragten sogar nach Nachschlag. Das war damals der Startschuss, dass dieses Gericht von nun an regelmäßig auf unserem Tisch steht. Es gab Tage, an denen ich dachte, wie schön es ist, wenn alle glücklich sind – satt, zufrieden und ohne schlechtes Gewissen, weil das Essen leicht ist.
Mittlerweile habe ich das Rezept ein bisschen angepasst, je nachdem, was ich gerade im Kühlschrank finde oder welche Zutaten die Saison hergibt. Es ist so flexibel, dass man es immer wieder anders gestalten kann und dabei nie die Freude am Essen verliert. Besonders gut hat es sich bei mir bewährt, wenn ich abends keine Lust auf komplizierte Vorbereitung habe und trotzdem etwas Gesundes und Leckeres auf den Tisch bringen möchte.
Ehrlich gesagt hat mir dieses Rezept nicht nur neue Inspiration fürs Kochen gebracht, sondern auch ein bisschen mehr Lebensqualität, weil ich mich nach dem Essen leichter fühle. Dieses Gefühl möchte ich heute auch an euch weitergeben, denn eine ausgewogene Ernährung bedeutet nicht Verzicht, sondern einfach nur, die richtigen Zutaten und Zubereitungsarten zu finden. Wenn ihr also Lust habt, eure Abendessen etwas leichter und dabei wirklich schmackhaft zu gestalten – dann probiert dieses Rezept aus. Ich bin sicher, ihr werdet es genauso lieben wie wir.
Zutaten
400 Gramm Hähnchenbrustfilet
1 großer Zucchini
200 Gramm Champignons
2 rote Paprika
1 mittelgroße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
150 Gramm Feta-Käse
4 EL Olivenöl
1 Bund frischer Basilikum
1 TL Paprikapulver, edelsüß
1/2 TL getrockneter Thymian
Salz und Pfeffer nach Geschmack
100 Gramm Kirschtomaten
1 Handvoll schwarze Oliven ohne Stein
2 EL Zitronensaft