Nach Geschmack:
1 TL Zitronensaft
½ TL Zucker
etwas Petersilie oder Dill
Bei den Knoblauchzehen würde ich die Menge tatsächlich dem eigenen Geschmack anpassen. Zehn Zehen ergeben eine ausgesprochen kräftige Knoblauchsoße. Wer sie etwas milder möchte, beginnt besser mit fünf oder sechs Zehen und gibt später noch etwas dazu.
Zubereitung
Sauerrahm und Naturjoghurt in eine Schüssel geben und gründlich miteinander verrühren. Nach kurzer Zeit sollte eine gleichmäßige, glatte und cremige Masse entstehen.
Den Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Wer keine Presse hat, kann ihn mit einem scharfen Messer sehr fein hacken. Ich persönlich bevorzuge die Knoblauchpresse, weil sich das Aroma dadurch besonders gleichmäßig in der gesamten Soße verteilt.
Den Schnittlauch waschen, sorgfältig trocken tupfen und in möglichst feine Röllchen schneiden. Anschließend zusammen mit dem Knoblauch unter die Sauerrahm-Joghurt-Mischung rühren.
Jetzt zunächst eine gute Prise Salz und etwas Pfeffer dazugeben. Alles gründlich verrühren und einmal probieren.
Wer die leichte Säure mag, gibt noch ungefähr einen Teelöffel Zitronensaft dazu. Bei sehr saurem Joghurt kann man darauf allerdings problemlos verzichten. Eine winzige Prise Zucker kann wiederum helfen, wenn die Soße insgesamt etwas zu sauer geworden ist.
Und damit ist die Knoblauchsoße tatsächlich schon fertig. Die reine Zubereitung dauert kaum länger als drei Minuten.
Allerdings gibt es einen kleinen Unterschied zwischen „fertig“ und „richtig gut“: Wenn die Zeit vorhanden ist, sollte die Soße anschließend 2–3 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ziehen. Der Knoblauch verteilt sein Aroma dann viel stärker und auch der Schnittlauch verbindet sich geschmacklich besser mit der cremigen Grundlage.
Direkt nach dem Anrühren kann die Soße deshalb noch relativ mild schmecken. Nach einigen Stunden wird der Knoblauchgeschmack deutlich intensiver. Deshalb sollte man mit zusätzlichem Knoblauch zunächst etwas vorsichtig sein.
Wozu passt Omas Knoblauchsoße?
Eigentlich ist genau das der Grund, warum ich dieses Rezept so gern mag: Man muss nicht überlegen, was man mit der restlichen Soße macht.
Zu gegrilltem Schweinefleisch oder Hähnchen passt sie genauso gut wie zu Frikadellen und Würstchen. Bei Kartoffeln ist sie fast noch besser. Pellkartoffeln, Kartoffelspalten aus dem Ofen, Bratkartoffeln oder knusprige Pommes bekommen mit einem großen Klecks Knoblauchsoße sofort mehr Geschmack.
Auch zu Gemüse funktioniert sie wunderbar. Besonders Zucchini, Paprika, Auberginen, Gurken und gebratene Champignons harmonieren sehr gut damit.
Wenn Besuch kommt, stelle ich sie einfach zusammen mit Brot, Crackern oder Gemüsesticks auf den Tisch. Damit hat man mit wenigen Zutaten einen schnellen Dip, für den man keine fertige Soße kaufen muss.
Noch ein kleiner Tipp
Falls die Soße nach dem Ziehen etwas zu dick geworden ist, einfach einen Esslöffel Joghurt oder einen kleinen Schluck Milch unterrühren. Ist sie dagegen zu dünn, hilft etwas zusätzlicher Sauerrahm.
Im Kühlschrank sollte die Knoblauchsoße gut abgedeckt aufbewahrt werden. Am besten schmeckt sie frisch beziehungsweise innerhalb der nächsten ein bis zwei Tage.
Und genau deshalb gehört dieses einfache Rezept zu den Dingen, die man sich wirklich merken kann: 200 g Sauerrahm, etwas Joghurt, Knoblauch, Schnittlauch und Salz – mehr braucht es für eine richtig gute Knoblauchsoße eigentlich nicht.