Manche Erkrankungen entwickeln sich langsam und machen sich früh bemerkbar. Andere bleiben jahrelang völlig unauffällig – bis plötzlich jede Minute zählt. Genau dazu gehört das Aneurysma.
Viele Menschen leben mit einem Aneurysma, ohne jemals etwas davon zu bemerken. Solange die Gefäßwand stabil bleibt, verursacht es oft keinerlei Beschwerden. Gefährlich wird es jedoch, wenn sich das Aneurysma vergrößert oder sogar reißt. Dann kann es innerhalb weniger Minuten zu einer lebensbedrohlichen Blutung kommen.
Gerade deshalb ist es wichtig, mögliche Warnzeichen zu kennen. Nicht jedes Symptom bedeutet automatisch ein Aneurysma, doch einige Beschwerden sollten niemals auf die leichte Schulter genommen werden.
Was ist ein Aneurysma?
Ein Aneurysma ist eine sackförmige Ausbuchtung einer Arterie. Sie entsteht, wenn die Gefäßwand geschwächt ist und dem Blutdruck nicht mehr vollständig standhalten kann.
Besonders bekannt sind:
Hirnaneurysma (zerebrales Aneurysma)
Bauchaortenaneurysma
Aneurysma der Brustschlagader
Während viele kleine Aneurysmen jahrelang unbemerkt bleiben, steigt mit zunehmender Größe auch das Risiko einer Ruptur.
Das häufigste Warnsignal: Plötzlich stärkste Kopfschmerzen
Mediziner beschreiben dieses Symptom häufig als:
„Die schlimmsten Kopfschmerzen meines Lebens.“
Diese Schmerzen treten meist:
plötzlich auf
erreichen innerhalb weniger Sekunden ihre maximale Stärke
unterscheiden sich deutlich von gewöhnlichen Kopfschmerzen oder Migräne
Treten solche Beschwerden auf, sollte sofort der Notruf verständigt werden.
Weitere mögliche Symptome
Je nach Lage des Aneurysmas können verschiedene Beschwerden auftreten.