27.10.2026

Senioren aufgepasst: Diese 5 Trainingsfehler können Ihr Herz unnötig belasten – und was Sie stattdessen tun sollten

3. Sport bei großer Hitze oder starker Kälte

Extreme Temperaturen fordern den Körper zusätzlich.

Bei Hitze muss das Herz mehr arbeiten, um den Körper zu kühlen. Gleichzeitig steigt das Risiko für Flüssigkeitsmangel.

Bei großer Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, wodurch der Blutdruck ansteigen kann.

An sehr heißen oder sehr kalten Tagen sind Bewegungseinheiten am frühen Morgen oder in geschlossenen Räumen oft die bessere Wahl.

4. Übungen mit vielen Sprüngen und schnellen Richtungswechseln

Burpees, Hampelmänner oder intensive Aerobic-Einheiten verlangen dem Gleichgewicht und dem Herz-Kreislauf-System einiges ab.

Mit zunehmendem Alter reagieren Muskeln, Gelenke und Gleichgewicht oft langsamer als früher. Dadurch steigt auch das Risiko für Stürze.

Sanfte Bewegungsabläufe sind häufig die sicherere Alternative.

5. Sehr intensives Training direkt vor dem Schlafengehen

Regelmäßige Bewegung verbessert den Schlaf.

Findet ein anstrengendes Training jedoch unmittelbar vor dem Zubettgehen statt, kann es manchen Menschen schwerer fallen, zur Ruhe zu kommen.

Wer feststellt, dass intensiver Sport den Schlaf beeinträchtigt, kann das Training einfach auf den Vormittag oder Nachmittag verlegen.

Was ist stattdessen empfehlenswert?

Viele Fachgesellschaften empfehlen älteren Erwachsenen regelmäßig:

zügiges Spazierengehen
Nordic Walking
Radfahren mit moderater Belastung
Schwimmen oder Wassergymnastik
leichtes Krafttraining
Gleichgewichts- und Koordinationsübungen
Dehn- und Beweglichkeitsübungen

Bereits 20 bis 30 Minuten Bewegung an den meisten Tagen der Woche können einen wertvollen Beitrag zur Herzgesundheit leisten.

Hören Sie auf Ihren Körper

Warnzeichen während des Trainings sollten niemals ignoriert werden. Dazu gehören unter anderem:

Brustschmerzen
starke Atemnot
Schwindel
Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag
Ohnmachtsgefühl

Treten solche Beschwerden auf, sollte das Training sofort beendet und ärztlicher Rat eingeholt werden.

Fazit

Bewegung bleibt auch im höheren Alter einer der wichtigsten Bausteine für ein gesundes Herz. Entscheidend ist jedoch nicht, möglichst hart zu trainieren, sondern regelmäßig, angepasst und mit Freude aktiv zu bleiben. Wer seine Belastung an die eigenen Möglichkeiten anpasst und bei Vorerkrankungen Rücksprache mit seinem Arzt hält, kann oft viele Jahre von den positiven Effekten eines aktiven Lebensstils profitieren.

Und jetzt interessiert uns Ihre Erfahrung: Welche Bewegungsform tut Ihnen persönlich am besten – tägliche Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen oder etwas ganz anderes? Teilen Sie Ihre Tipps gerne in den Kommentaren.

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