Make Cottage Cheese Flagels That Taste Amazing
Vorgeschichte:
Manchmal passiert es ganz unverhofft: Man sucht nach etwas Neuem, etwas Einfachem, das man schnell für die Familie zubereiten kann, und plötzlich stolpert man über ein Rezept, das alles verändert. So ging es mir mit den Cottage Cheese Flagels. Eigentlich hatte ich nur durch Zufall ein bisschen im Internet geblättert, weil ich an einem gewöhnlichen Abend nicht wusste, was ich für meine Familie kochen sollte. Meine Kinder und mein Mann mögen Brot, aber ab und zu möchte ich die Zeiten ändern, und kein Bäcker hier in der Nähe verkauft etwas, das mir so richtig gefällt. Also wollte ich etwas Selbergemachtes ausprobieren, etwas, das anders als normales Brot schmeckt, vielleicht etwas, das ein bisschen fluffig und zugleich herzhaft ist. Da sprang mir das Rezept für die Cottage Cheese Flagels ins Auge.
Als ich das Rezept dann das erste Mal ausprobierte, war ich von Anfang an neugierig, weil es mit Hüttenkäse (Cottage Cheese) gemacht wird. Wer hätte gedacht, dass dieses Milchprodukt so wunderbar in einem Brot passen kann? Es klang unwiderstehlich und zugleich unkompliziert. Schon während des Knetens spürte ich, wie der Teig geschmeidig wurde und einen angenehmen, milchigen Duft verströmte. Der Küchenraum füllte sich bald mit einem angenehmen, warmen Aroma vom frisch gebackenen Gebäck, das weder zu schwer noch zu süß war, sondern eine angenehme Frische hatte.
Am wichtigsten war mir aber die Reaktion meiner Familie: Meine Kinder begrüßten die Flagels mit offenem Mund und sagten gleich, sie seien viel leckerer als das gewöhnliche Brot. Mein Mann, der eher kritisch ist, freute sich, dass man sie sowohl pur essen kann, als auch belegt mit allem Möglichen. Seit diesem Tag backe ich die Cottage Cheese Flagels mindestens einmal die Woche. Sie sind einfach ein idealer Begleiter zu Suppen oder Salaten, und meine Kinder nehmen sie sogar in der Brotdose zur Schule mit. Dieses Rezept ist inzwischen ein fester Bestandteil unseres Familienlebens geworden, und ich kann es gar nicht oft genug empfehlen.
Zutaten:
– 250 Gramm Hüttenkäse (Cottage Cheese)
– 250 Gramm Mehl (Weizenmehl Typ 405 oder Typ 550)
– 1 Teelöffel Backpulver
– 1/2 Teelöffel Salz
– 1 Ei
– 2 Esslöffel Öl (zum Beispiel Sonnenblumen- oder Olivenöl)
– 1 Esslöffel Apfelessig oder Zitronensaft
– Optional: Sesam oder Mohn zum Bestreuen
Zubereitung:
Zuerst nimmst du eine große Schüssel und gibst den Hüttenkäse hinein. Am besten ist es, wenn du ihn vorher leicht abtropfen lässt, damit der Teig nicht zu feucht wird. Wenn du keine Zeit hast, kannst du ihn auch direkt verwenden, das funktioniert auch ganz gut. Dann schlägst du das Ei in die Schüssel und rührst es vorsichtig unter den Hüttenkäse.
Im nächsten Schritt kommen das Mehl, das Backpulver und das Salz dazu. Diese trockenen Zutaten vermischt du zunächst einzeln und gibst sie dann nach und nach zu der Hüttenkäse-Ei-Mischung. Dabei nimmst du am besten einen Holzlöffel oder deine sauberen Hände, denn sobald der Teig beginnt, fester zu werden, lässt sich das viel besser kneten.
Nach ein paar Minuten kneten gibst du noch das Öl und den Apfelessig oder Zitronensaft hinzu. Der Essig sorgt dafür, dass die Flagels schön locker werden und eine leichte Säure bekommen, die richtig gut harmoniert. Jetzt solltest du den Teig noch einige Minuten kneten, bis er elastisch und nicht mehr klebrig ist. Falls der Teig zu klebrig ist, kannst du ganz vorsichtig noch etwas Mehl hinzufügen, aber der Teig soll auf keinen Fall zu trocken werden.
Jetzt teilst du den Teig in 4 bis 6 gleich große Portionen, aus denen du längliche Fladen (jeweils etwa 20 cm lang) formst. Achte dabei darauf, dass die Enden etwas spitzer zulaufen und die Mitte ein wenig dicker ist – so sehen die Flagels später am besten aus.
Eine passende Backform oder ein großes Backblech legst du mit Backpapier aus. Die Flagels legst du mit genügend Abstand darauf, denn sie gehen beim Backen noch leicht auf. Wenn du möchtest, kannst du die Flagels jetzt mit etwas Wasser bestreichen und mit Sesam oder Mohn bestreuen. Das gibt nicht nur Geschmack, sondern auch ein schönes Aussehen.
Dann heizt du den Ofen auf 200 Grad vor (Ober- und Unterhitze). Sobald der Ofen heiß ist, kommen die Flagels für etwa 20 bis 25 Minuten hinein. Während des Backens kannst du sehen, wie sie langsam eine goldbraune Farbe bekommen. Der Duft in der Küche wird immer verlockender und unverwechselbarer – ein warmes, leicht buttriges Aroma, das Lust auf mehr macht. Nach etwa 20 Minuten kannst du ein Holzstäbchen in die Flagels stechen, um zu prüfen, ob sie durchgebacken sind; bleibt kein Teig kleben, sind sie fertig.
Herausnehmen solltest du die Flagels kurz abkühlen lassen, sie schmecken aber am besten, wenn sie noch leicht warm sind. Meine Familie liebt es, die Flagels noch am selben Tag zu essen – entweder pur, mit Butter bestrichen, oder mit allem, was der Kühlschrank hergibt. Besonders lecker sind sie mit Frischkäse, etwas Honig, oder auch als Grundlage für einen schnellen Sandwich-Belag.
Tipps und Varianten:
Dieses Rezept ist wirklich flexibel und lässt sich prima an verschiedene Geschmackswünsche anpassen. Wer es würziger mag, kann zum Teig fein gehackte Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Petersilie geben. Auch Knoblauchpulver oder geriebener Käse wie Parmesan passen hervorragend dazu und geben den Flagels eine herzhafte Note. Für eine feinere Textur kannst du den Hüttenkäse vor dem Verarbeiten auch kurz pürieren – so wird der Teig noch geschmeidiger.
Die Flagels lassen sich problemlos vorbereiten und auch einfrieren. Wenn du also einmal eine größere Menge bäckst, kannst du die restlichen Flagels auskühlen lassen, in Gefrierbeutel geben und einfrieren. Zum Aufbacken einfach bei 180 Grad für etwa 10 Minuten in den Ofen – und sie schmecken fast genauso frisch wie am ersten Tag. Das macht sie zu einem idealen Vorratsschrank-Bestandteil für hektische Tage oder spontane Gäste.
Serviert eignen sich die Flagels bestens für den Brunch, als Beilage zum Abendessen oder sogar als kleines Snack-Brot für unterwegs. Sie passen wunderbar zu verschiedenen Aufstrichen, Salaten und Suppen. Auch als Grillbeilage sind sie prima geeignet, denn durch die leicht weiche, aber dennoch außen knusprige Struktur machen sie richtig Freude.
Wenn du die Flagels besonders luftig haben möchtest, kannst du versuchen, etwas mehr Backpulver zu nehmen oder statt Mehl eine Halb-Halb-Mischung mit Dinkelmehl auszuprobieren. Das verleiht dem Gebäck eine etwas andere Konsistenz mit einem nussigen Geschmack. Wer Gluten vermeiden möchte, kann mit Buchweizen- oder Reismehl experimentieren, wobei die Konsistenz dann aber etwas anders wird. Hier ist es ratsam, immer mit kleinen Portionen zu testen.
Ein kleiner Fehler, den man vermeiden sollte, ist, den Teig zu trocken werden zu lassen. Der Hüttenkäse gibt Feuchtigkeit, die wichtig ist, damit die Flagels saftig bleiben. Wenn du zu viel Mehl nimmst, werden sie schnell trocken und bröselig. Ein guter Tipp ist auch, gleich nach dem Backen die Flagels in ein sauberes Küchentuch zu wickeln – das hält sie weich und verhindert, dass sie zu schnell austrocknen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses einfache Rezept mit wenigen Zutaten, wenig Aufwand und einem besonderen Geschmacksidee ein echter Allrounder ist, der in keinem Haushalt fehlen sollte. Das Backen macht Spaß, verführt zum Experimentieren und bringt nicht nur für die Kinder eine schöne Abwechslung auf den Tisch. Ganz gleich ob Frühstück, Abendbrot oder Snack – die Cottage Cheese Flagels zaubern ein Lächeln in jedes Gesicht. Probier‘ es aus, es lohnt sich wirklich.
Guten Appetit!