27.10.2026

Ich hätte nie gedacht, dass mir Froschschenkel so gut schmecken würden

Falls die Froschschenkel tiefgekühlt sind, sollten sie zunächst langsam im Kühlschrank auftauen. Anschließend werden sie mit Küchenpapier sorgfältig trockengetupft.

Knoblauch schälen und fein hacken. Die Petersilie waschen und ebenfalls fein schneiden.

Die Froschschenkel leicht salzen und pfeffern, anschließend rundherum in etwas Mehl wenden. Überschüssiges Mehl vorsichtig abklopfen.

Butter und Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Sobald die Butter leicht schäumt, die Froschschenkel hineinlegen und bei mittlerer Hitze von jeder Seite etwa drei bis vier Minuten goldbraun braten.

Kurz vor Ende der Garzeit den gehackten Knoblauch hinzufügen. Er soll sein Aroma entfalten, aber nicht verbrennen.

Zum Schluss die gehackte Petersilie darüberstreuen und nach Belieben mit ein paar Tropfen Zitronensaft verfeinern.

Am besten sofort servieren, solange das Fleisch noch schön saftig ist.

Dazu passt frisches Baguette hervorragend, weil sich damit die aromatische Knoblauchbutter wunderbar aufnehmen lässt. Auch kleine Bratkartoffeln oder ein einfacher grüner Salat harmonieren sehr gut mit dem feinen Geschmack.

Ich verstehe inzwischen, warum dieses Gericht in Frankreich seit vielen Jahren als Delikatesse gilt. Natürlich ist es nichts, was man jede Woche auf den Tisch bringt, aber wenn sich die Gelegenheit ergibt, lohnt es sich durchaus, einmal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Wer offen für neue Geschmackserlebnisse ist, könnte überrascht sein. Ich jedenfalls war es. Aus einem kleinen kulinarischen Experiment wurde ein Abendessen, über das wir noch lange gesprochen haben – und ich bin mir ziemlich sicher, dass Froschschenkel bei uns nicht zum letzten Mal auf dem Teller lagen.

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