Es gibt kaum einen Kuchen, der so viele schöne Erinnerungen weckt wie ein klassischer Käsekuchen. Schon als Kind konnte ich es kaum erwarten, bis er endlich aus dem Ofen kam und die Küche nach Vanille und frischem Gebäck duftete. Heute backe ich ihn besonders gerne in der Heißluftfritteuse. Das spart Zeit, verbraucht weniger Energie und sorgt trotzdem für eine wunderbar cremige Konsistenz mit einer leicht goldenen Oberfläche. Seit ich diese Variante ausprobiert habe, kommt der große Backofen für kleine Käsekuchen nur noch selten zum Einsatz.
Besonders praktisch ist dieses Rezept, weil es unkompliziert gelingt und keine außergewöhnlichen Zutaten benötigt. Der knusprige Keksboden harmoniert perfekt mit der luftigen Frischkäsecreme und macht den Kuchen zu einem echten Highlight für jede Kaffeetafel. Ob als Dessert nach dem Essen, zum Sonntagskaffee oder einfach als süße Belohnung zwischendurch – dieser Käsekuchen begeistert jedes Mal aufs Neue.
Ein weiterer Vorteil: Die Heißluftfritteuse sorgt für eine gleichmäßige Hitze, wodurch der Kuchen besonders schön aufgeht und nur selten Risse bekommt. Nach einer kurzen Kühlzeit schmeckt er sogar noch besser, denn dann verbinden sich alle Aromen perfekt miteinander. Wer Käsekuchen liebt, sollte diese Variante unbedingt einmal ausprobieren.
Zutaten
Für den Boden
200 g Butterkekse
60 g geschmolzene Butter
Für die Füllung
300 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
200 g Schmand oder griechischer Joghurt
80 g Zucker
2 Eier
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
1 Prise Salz
Zum Servieren
Puderzucker
frische Beeren (optional)
Zubereitung
Die Butterkekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter gründlich vermischen. Eine kleine Springform oder Silikonform, die in die Heißluftfritteuse passt, leicht einfetten und die Keksmasse gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Mit einem Löffel gut andrücken und anschließend für etwa zehn Minuten in den Kühlschrank stellen.
Währenddessen Frischkäse, Schmand, Zucker und Vanille cremig verrühren. Danach die Eier einzeln unterrühren. Nun Vanillepuddingpulver, Zitronenabrieb und eine Prise Salz hinzufügen und alles zu einer glatten Masse verrühren.
Die Käsekuchenmasse vorsichtig auf den vorbereiteten Keksboden geben und die Form leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, damit kleine Luftblasen entweichen.
Die Form in den Korb der Heißluftfritteuse stellen und den Käsekuchen bei 160 °C etwa 28 bis 32 Minuten backen. Die Oberfläche darf leicht goldbraun werden, während die Mitte noch minimal wackelt.
Nach dem Backen den Käsekuchen zunächst etwa 20 Minuten bei leicht geöffneter Heißluftfritteuse ruhen lassen. Anschließend vollständig auskühlen lassen und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben oder nach Belieben mit frischen Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren dekorieren.
Meine Tipps
Für ein besonders feines Aroma kannst du zusätzlich etwas Zitronensaft oder das Mark einer halben Vanilleschote in die Creme geben.
Wer einen noch knusprigeren Boden mag, verwendet Butterkekse und Spekulatius im Verhältnis 1:1.
Auch gehobelte Mandeln oder weiße Schokolade passen hervorragend zu diesem Käsekuchen.
Im Sommer schmeckt er besonders gut mit frischen Beeren oder einer selbstgemachten Beerensoße, während im Herbst karamellisierte Äpfel oder Birnen eine köstliche Ergänzung sind.
Der Käsekuchen hält sich gut abgedeckt im Kühlschrank bis zu vier Tage und schmeckt am zweiten Tag oft sogar noch aromatischer. Dank der Heißluftfritteuse gelingt er besonders schnell und entwickelt trotzdem die cremige Konsistenz, die man von einem klassischen Käsekuchen erwartet. Ein unkompliziertes Rezept, das garantiert immer wieder auf den Tisch kommen wird.