Es gibt kaum etwas Schöneres als den Duft von frisch gebackenen Brötchen am Morgen. Schon wenn der Backofen langsam warm wird und sich dieser warme, leicht buttrige Duft in der Küche verteilt, fühlt sich der ganze Tag irgendwie gemütlicher an. Genau deshalb liebe ich diese einfachen Quarkbrötchen inzwischen so sehr. Sie erinnern mich an diese ruhigen Sonntage von früher, an denen niemand Stress hatte und man einfach gemeinsam am Tisch saß, während draußen vielleicht noch Regen gegen die Fenster prasselte.
Das Beste an diesen Brötchen ist aber nicht nur der Geschmack, sondern vor allem wie unkompliziert sie sind. Keine Hefe, kein ewiges Warten, kein stundenlanges Gehenlassen vom Teig. Genau deshalb mache ich sie inzwischen oft spontan, wenn plötzlich die Lust auf frische Brötchen kommt und natürlich mal wieder keine vom Bäcker im Haus sind.
Früher dachte ich immer, selbstgemachte Brötchen wären kompliziert. Irgendwie hatte ich im Kopf, dass man dafür viel Erfahrung braucht oder ständig irgendetwas schiefgehen kann. Aber genau diese Quarkbrötchen beweisen eigentlich das Gegenteil. Alles wird einfach zusammengemischt, kurz geknetet und direkt gebacken. Und trotzdem schmecken sie wie richtige Sonntagsbrötchen.
Besonders schön finde ich, dass sie außen leicht knusprig werden und innen wunderbar weich bleiben. Genau diese Kombination macht sie so gefährlich lecker, denn meistens isst man direkt zwei oder drei davon, obwohl man eigentlich nur „eins probieren“ wollte.
Außerdem kann man sie unglaublich vielseitig belegen. Süß mit Marmelade und Honig oder herzhaft mit Käse, Wurst oder Kräuterbutter – sie passen eigentlich immer. Sogar einfach nur mit etwas Butter schmecken sie warm aus dem Ofen schon unglaublich gut.
Das Rezept basiert auf klassischen Quarkbrötchen ohne Hefe und wird mit wenigen Zutaten gemacht.
Zutaten
280 g Dinkelmehl
250 g Magerquark
2 EL Rapsöl
1 Ei
1 TL Backpulver
¼ TL Salz
1 Eigelb zum Bestreichen
Optional zusätzlich:
Sonnenblumenkerne
Leinsamen
Sesam
Mohn
Etwas Kräuterbutter für die Füllung