Ich weiß noch genau, wann ich dieses Rezept zum ersten Mal gemacht habe. Es war einer dieser Tage, an denen man sich irgendwie schwer fühlt – nicht nur im Magen, sondern auch im Kopf. Vielleicht kennst du das… Man hat nicht unbedingt Lust auf etwas Schweres, nichts Fettiges, nichts Kompliziertes. Einfach etwas Warmes, Ehrliches, das gut tut.
Genau an so einem Abend stand ich in meiner Küche, habe in den Kühlschrank geschaut und gesehen: Brokkoli, ein bisschen Spinat, ein paar Erbsen im Tiefkühler. Nichts Besonderes. Und trotzdem hatte ich plötzlich dieses Gefühl: Daraus kann etwas richtig Gutes werden.
Ich habe einfach angefangen. Kein großes Nachdenken, kein kompliziertes Rezept. Nur das, was da war – und ein bisschen Vertrauen darauf, dass einfache Dinge oft die besten sind. Während die Suppe langsam vor sich hin köchelte, hat sich dieser Duft in der ganzen Küche verbreitet… warm, leicht, ein bisschen würzig. Und ich dachte mir: Genau das habe ich gebraucht.
Seitdem mache ich diese Suppe immer wieder. Manchmal nach einem langen Tag, manchmal wenn ich etwas Leichtes essen möchte, manchmal einfach, weil sie so schnell geht und trotzdem wie „selbstgemacht mit Liebe“ schmeckt.
Und das Schönste ist: Jeder, der sie probiert hat, wollte sofort wissen, wie sie gemacht wird.
🛒 Zutaten
3 Tassen Brokkoli (frisch oder TK)
2 EL Olivenöl
1 Packung Spinat (ca. 300 g, frisch oder TK)
1 Tasse Erbsen (TK)
1 kleine Zwiebel oder Schalotte
2 Knoblauchzehen
750 ml Gemüsebrühe (oder halb Wasser, halb Brühe)
Salz & Pfeffer nach Geschmack
Chiliflocken (optional)
Etwas Olivenöl zum Garnieren