Pfannkuchen waren für mich lange Zeit so ein typisches „Sonntagsgericht“. Etwas, das es gab, wenn alle Zeit hatten, wenn der Tisch gedeckt war und wenn es egal war, ob danach noch jemand ein kleines Mittagsschläfchen brauchte. Ich verbinde damit warme Küche, den Duft von leicht gebräunter Butter und das Geräusch, wenn der Teig in die heiße Pfanne fließt.
Doch irgendwann kam dieser Gedanke: Geht das nicht auch leichter? Nicht im Sinne von „verzichten“, sondern im Sinne von alltagstauglich. Ein Pfannkuchen, den man morgens genießen kann, ohne sich schwer zu fühlen. Einer, der fluffig bleibt, aber nicht vor Fett trieft. Einer, der auch unter der Woche passt – wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem nach Zuhause schmecken soll.
Ich begann zu experimentieren. Weniger Zucker. Etwas anderes Mehl. Ein Teil Milch ersetzt. Mehr Eiweiß für die Luftigkeit. Und ich war ehrlich gesagt skeptisch, ob das Ergebnis überzeugen würde. Aber als ich den ersten dieser leichteren Pfannkuchen probierte, war ich überrascht. Sie waren weich, goldbraun, zart – und trotzdem angenehm leicht.
Seitdem gehören diese Pfannkuchen fest in meine Küche. Nicht als Diät-Zwang, sondern als bewusste Alternative. Sie schmecken genauso gut, fühlen sich aber leichter an. Und genau das liebe ich daran.
Zutaten
80 g Dinkelmehl (alternativ halb Dinkel, halb Weizenmehl)
20 g gemahlene Haferflocken
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
1 Teelöffel Honig oder ein paar Tropfen Süßungsmittel (optional)
2 Eier (Raumtemperatur)
1 zusätzliches Eiweiß (für extra Luftigkeit)
1 Esslöffel neutrales Öl oder 1 Esslöffel Naturjoghurt
220 ml Milch oder ungesüßte Pflanzenmilch
Etwas Öl zum Ausbacken (sparsam verwenden)