Wir essen diese Zucchini-Bällchen auf ganz unterschiedliche Arten. Manchmal als Hauptgericht mit einem großen Salat, manchmal als Beilage zu Fleisch oder Fisch, manchmal einfach so, mit einem Joghurt-Dip oder Kräuterquark. Sie funktionieren auch kalt erstaunlich gut, zum Beispiel am nächsten Tag im Lunchbox-Format. Und genau das macht sie so facebook-tauglich: Sie sehen gut aus, sie sind unkompliziert, sie passen in viele Lebenssituationen.
Was mir wichtig ist zu sagen: Dieses Rezept lebt von Anpassung. Du kannst den Käse variieren, die Kräuter wechseln, sogar etwas Schärfe hinzufügen, wenn du magst. Aber das Grundprinzip bleibt immer gleich: trockene Zucchini, gute Bindung, heißer Luftstrom. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich dieses Rezept so gerne teile. Es ist kein starres Konstrukt, sondern eine Einladung, die eigene Küche ein bisschen entspannter zu sehen.
Ich habe im Laufe der Zeit viele Kommentare bekommen, von Leuten, die schreiben, dass ihre Kinder plötzlich Zucchini mögen, von anderen, die sagen, sie hätten die Bällchen für Gäste gemacht und alle hätten nach dem Rezept gefragt. Und genau dafür schreibe ich solche Texte. Nicht um zu beeindrucken, sondern um zu zeigen, dass gutes Essen keine große Sache sein muss.
Wenn du also eine Heißluftfritteuse hast, ein paar Zucchini im Haus und Lust auf etwas, das einfach gelingt und trotzdem besonders schmeckt, dann probier dieses Rezept aus. Vielleicht wird es auch bei dir so ein kleines Küchengeheimnis, das man immer wieder hervorholt, wenn man nicht weiß, was man kochen soll. Bei uns ist es genau das geworden – und jedes Mal, wenn ich diese goldenen Bällchen aus dem Korb hole, denke ich mir: Manchmal sind es wirklich die einfachen Dinge, die bleiben.