Der Kuchen backt nun gut eine Stunde. Ich öffne den Ofen nicht, schaue nur durch die Scheibe. Gegen Ende wackelt er leicht in der Mitte – das ist richtig so. Nach dem Backen schalte ich den Ofen aus und lasse die Tür einen Spalt offen. Der Kuchen darf langsam abkühlen, ganz in Ruhe.
Wenn ich ihn schließlich herausnehme, ist er leicht eingesunken – genau das macht ihn so saftig. Nach dem vollständigen Abkühlen bestäube ich ihn nur mit etwas Puderzucker. Mehr braucht er nicht.
Warum dieser Kuchen so gut in eine bewusste Ernährung passt
Dieser Zitronen-Quark-Kuchen kommt ohne Butter und ohne Öl aus. Die Cremigkeit entsteht allein durch Quark, Eier und Luft. Er ist eiweißreich, angenehm leicht und sättigt, ohne zu beschweren. Gerade für Menschen, die auf ihre Ernährung achten, aber nicht auf Genuss verzichten möchten, ist er ideal. Er passt wunderbar zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag, als leichter Nachtisch oder einfach als kleines Stück Glück zwischendurch.
Viele meiner Freundinnen backen ihn inzwischen regelmäßig – manche ersetzen den Zucker durch Süßstoff, andere nehmen Dinkelmehl oder lassen das Mehl ganz weg. Er ist unglaublich verzeihend und lässt sich anpassen, ohne seinen Charakter zu verlieren.
Tipps aus meiner Küche
Wenn du ihn noch zitroniger magst, gib einen Teelöffel Zitronensaft zur Eigelbmasse.
Für eine winterliche Variante passt etwas Vanille oder ein Hauch Zimt wunderbar.
Im Sommer schmeckt er großartig mit frischen Beeren.
Am besten schmeckt er am Tag des Backens, bleibt aber im Kühlschrank auch am nächsten Tag noch saftig.