Es gibt diese Tage, an denen man eigentlich gar nichts Großes kochen möchte. Kein aufwendiges Mittagessen, kein langes Abendessen mit vielen Töpfen und Pfannen, sondern einfach etwas Warmes, Knuspriges, das schnell fertig ist und trotzdem dieses Gefühl von „Jetzt geht es mir gut“ auslöst. Genau an solchen Tagen greife ich immer wieder zu diesen Airfryer-Pizzabrötchen. Sie sind für mich kein Fast Food im klassischen Sinne, sondern ehrliches Wohlfühlessen aus der eigenen Küche.
Als ich meinen Airfryer gekauft habe, war ich anfangs skeptisch. Ich habe mich gefragt, ob er wirklich mehr kann als nur Pommes. Die Antwort kam schneller, als ich gedacht hatte. Diese Pizzabrötchen waren eines der ersten Rezepte, die ich ausprobiert habe, und sie haben mich sofort überzeugt. Knuspriger Teig, geschmolzener Käse, würzige Füllung – alles ohne viel Aufwand, ohne Fettgeruch in der Wohnung und ohne langes Warten.
Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal. Es war ein ganz normaler Nachmittag, draußen grau, drinnen ein bisschen Hunger, aber keine Lust, groß einzukaufen. Pizzateig hatte ich im Kühlschrank, etwas Käse, ein paar Scheiben Pepperoni. Mehr brauchte es nicht. Als ich die ersten Brötchen aus dem Airfryer holte, goldbraun und knusprig, war klar: Dieses Rezept wird bleiben.
Seitdem sind diese Pizzabrötchen bei uns ein echter Dauerbrenner. Für den schnellen Snack, für Besuch, für Filmabende oder auch als leichtes Mittagessen. Das Schöne ist: Man kann sie immer wieder anders füllen, je nachdem, was gerade da ist. Und trotzdem schmecken sie jedes Mal vertraut und gut.
Zutaten
Für die Pizzabrötchen:
Pizzateig (ca. 400–450 g, aus dem Kühlregal)
1 Tasse Pizzasoße
2 EL Knoblauch, fein gehackt
½ Tasse Pepperoni, klein gewürfelt
Mozzarella, gerieben (nach Geschmack)
Zubereitung
Ich beginne immer mit der Soße. Dafür gebe ich die Pizzasoße in eine Schüssel und vermische sie gründlich mit dem fein gehackten Knoblauch. Diese Mischung stelle ich kurz beiseite, damit sich das Aroma entfalten kann.
Dann bereite ich den Teig vor. Ich bestäube meine Arbeitsfläche leicht mit Mehl und rolle den Pizzateig gleichmäßig aus. Er sollte nicht zu dünn sein, etwa einen halben Zentimeter, damit die Brötchen später schön knusprig werden, aber nicht reißen. Anschließend schneide ich den Teig in gleichmäßige Quadrate, ungefähr handtellergroß. Das Maß ist nicht entscheidend, wichtig ist nur, dass sich die Füllung später gut einschließen lässt.