27.10.2026

Ultrasaftiger Low-Carb-Nusskuchen – der Kuchen, den ich wirklich jede Woche backe

Es gibt bei mir zu Hause genau zwei Sorten Kuchen: die, die man einmal ausprobiert und dann vergisst – und die, die immer wieder gebacken werden, ohne groß nachzudenken. Dieser Low-Carb-Nusskuchen gehört ganz klar zur zweiten Kategorie. Er ist so ein Kuchen, den ich oft spät abends vorbereite, wenn ich weiß, dass am nächsten Tag Besuch kommt oder wir einfach Lust auf etwas Süßes zum Kaffee haben. Kein großes Abwiegen, kein Stress, keine komplizierten Schritte – und trotzdem steht am Ende ein Kuchen auf dem Tisch, der aussieht wie vom Bäcker und schmeckt, als hätte man stundenlang in der Küche gestanden.

Früher habe ich klassische Nusskuchen gebacken, mit viel Zucker, Mehl und Glasur. Lecker, keine Frage – aber ehrlich gesagt war mir danach oft schwer im Magen. Irgendwann habe ich angefangen, Rezepte umzubauen. Nicht aus Zwang, sondern weil ich gemerkt habe, dass ich mich mit weniger Zucker und ohne klassisches Mehl einfach wohler fühle. Dieser Kuchen ist aus genau dieser Umstellung entstanden. Er ist saftig, nussig, schokoladig – und niemand merkt beim Essen, dass er Low Carb ist. Genau das ist für mich das Wichtigste.

Zutaten

Für den Kuchen:

250 g gemahlene Haselnüsse

80 g gemahlene Mandeln

200 g weiche Butter

5 Eier (Größe M), getrennt

120 g Erythrit oder Erythrit-Stevia-Mix

120 ml Sahne

1 TL Backpulver

1 TL Vanilleextrakt oder Vanillepulver

1 Prise Salz

Für den Schokoladenguss (optional, aber sehr empfohlen):

100 g zuckerfreie dunkle Schokolade (mind. 85 %)

20 g Butter oder Kokosöl

Zubereitung

Ich beginne immer damit, den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorzuheizen. Dann fette ich meine Springform gründlich ein und bestäube sie leicht mit gemahlenen Nüssen. Das ist wichtig, denn Nusskuchen haben die Angewohnheit, gerne an der Form zu kleben – und nichts ist ärgerlicher als ein perfekt gebackener Kuchen, der sich nicht lösen will.

In einer großen Schüssel schlage ich zuerst die weiche Butter mit dem Erythrit cremig auf. Das dauert ein paar Minuten, lohnt sich aber, weil der Kuchen dadurch später schön locker wird. Danach kommen die Eigelbe einzeln dazu, jedes gut unterrühren, damit sich alles sauber verbindet. Jetzt gebe ich die Sahne dazu und rühre weiter, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.

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