27.10.2026

Kohlenhydratarmes Joghurtbrot – mein einfaches Alltagsbrot ohne Mehl

In einer zweiten Schüssel vermische ich das Mandelmehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Dieses Mischen der trockenen Zutaten vorher sorgt dafür, dass sich später alles gleichmäßig im Teig verteilt. Anschließend gebe ich die Mandelmehl-Mischung portionsweise zur Joghurt-Ei-Masse. Ich rühre dabei langsam, am liebsten mit einem Holzlöffel oder Teigschaber, bis ein dicker, gleichmäßiger Teig entsteht. Der Teig ist deutlich fester als normaler Brotteig, aber das ist genau richtig.

Wenn ich Lust auf Abwechslung habe, kommen jetzt Gewürze dazu. Manchmal nur etwas Kümmel, manchmal italienische Kräuter oder ein Hauch Knoblauchpulver. Der Teig nimmt Aromen sehr gut an, deshalb reicht meist schon wenig.

Den fertigen Teig fülle ich in die vorbereitete Kastenform und streiche ihn glatt. Wer mag, kann die Oberfläche jetzt mit Sesam oder Kernen bestreuen. Das gibt später nicht nur Geschmack, sondern auch etwas Biss.

Das Brot kommt nun für etwa 40 bis 45 Minuten in den Ofen. Ich prüfe gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen, ob es durchgebacken ist. Wenn nichts mehr kleben bleibt und die Oberfläche leicht goldbraun ist, ist das Brot fertig. Nach dem Backen lasse ich es etwa zehn Minuten in der Form ruhen, bevor ich es vorsichtig herausnehme und auf einem Gitter vollständig auskühlen lasse. Das ist wichtig, damit sich die Struktur setzt.

Tipps & Varianten

Dieses Joghurtbrot schmeckt pur schon sehr gut, aber es lässt sich wunderbar anpassen. Wer es herzhafter mag, kann etwas geriebenen Käse unter den Teig mischen. Auch gehackte Nüsse oder Samen funktionieren gut und machen das Brot noch sättigender.

Ich bewahre das Brot meist im Kühlschrank auf, gut verpackt in einem Tuch oder einer Box. So hält es sich problemlos mehrere Tage. In Scheiben geschnitten lässt es sich auch einfrieren und bei Bedarf kurz auftoasten. Gerade getoastet schmeckt es besonders gut, außen leicht knusprig und innen schön saftig.

Zum Frühstück esse ich es gerne mit Butter oder Frischkäse, mittags als Beilage zu Suppe oder Salat und abends ganz schlicht mit etwas Aufstrich. Für mich ist es ein Brot, das nicht versucht, etwas zu ersetzen, sondern einfach seinen eigenen Platz gefunden hat.

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