Zutaten
Für die Kartoffeln:
4 große Kartoffeln (festkochend)
2 EL Olivenöl
1 TL Meersalz
½ TL Knoblauchpulver
½ TL Paprikapulver
Frischer Rosmarin oder Thymian
Schwarzer Pfeffer
Alufolie (optional, wie auf dem Bild)
Für den Kräuterquark:
250 g Quark
2 EL Naturjoghurt
1–2 Knoblauchzehen, gepresst
1 EL Zitronensaft
Salz & Pfeffer
Frischer Schnittlauch
Frische Petersilie
Zubereitung
Kartoffeln vorbereiten:
Kartoffeln gründlich waschen, trocknen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Auf Wunsch einzeln in Alufolie einwickeln – so wie auf dem Bild.
Würzen:
Olivenöl, Salz, Knoblauchpulver, Paprika und etwas Pfeffer mischen. Kartoffeln rundum einreiben. Rosmarin oder Thymian dazugeben.
Airfryer vorheizen:
Airfryer auf 200 °C einstellen.
Garen:
Kartoffeln in den Airfryer legen (mit oder ohne Folie) und 30–40 Minuten garen, je nach Größe. Zwischendurch einmal drehen.
Die Kartoffeln sind fertig, wenn sie sich leicht eindrücken lassen und außen knusprig sind.
Kräuterquark zubereiten:
Quark, Joghurt, Zitronensaft, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Schnittlauch und Petersilie verrühren.
Servieren:
Kartoffeln aufschneiden, innen leicht auseinanderdrücken und einen großen Löffel Kräuterquark daraufgeben. Mit frischen Kräutern toppen.
Tipps aus meiner Küche
1. Kartoffeln immer mit Schale!
Sie wird im Airfryer herrlich knusprig, und die Schale hält die Kartoffel innen cremig.
2. Nicht zu viele Kartoffeln auf einmal:
Die Luft muss zirkulieren – sonst werden sie eher weich als knusprig.
3. Kräuterquark immer frisch machen:
Er schmeckt intensiver, wenn Knoblauch und Kräuter ein paar Minuten ziehen dürfen.
4. Für extra Knusprigkeit:
Nach dem Garen die Folie entfernen und die Kartoffel 3–5 Minuten ohne Folie weiterlaufen lassen.
5. Variation:
Du kannst die Kartoffeln auch in dicken Scheiben garen – das geht schneller und wird besonders knusprig außen, weich innen.
Kleine Geschichte aus meinem Alltag
Dieses Rezept ist tatsächlich eines der ersten Dinge, die ich im Airfryer ausprobiert habe. Mein Mann hat am Anfang gelacht und gemeint: „Eine Kartoffel bleibt eine Kartoffel, egal wo du sie reinschiebst.“
Tja… bis er die erste probiert hat. Seitdem fragt er mindestens zweimal die Woche: „Machst du wieder diese Airfryer-Kartoffeln? Die mit diesem weißen Dip?“
Die Kinder nennen sie „Knusper-Bomben“, weil sie beim Aufschneiden so schön dampfen und duften.
Und ich liebe sie einfach, weil sie null Arbeit machen, immer gelingen und man sie zu allem servieren kann — zu Fisch, Fleisch, Salat oder einfach so, wenn man Heißhunger auf etwas Warmes hat.