27.10.2026

Low Carb Brötchen – knusprig, sättigend und ganz ohne Reue

Als ich zum ersten Mal Low Carb Brötchen ausprobierte, dachte ich ehrlich gesagt: „Das kann doch nicht schmecken – bestimmt wieder so ein gummiartiges Quarkgebäck.“ Aber dann hat mir eine Bekannte dieses Rezept ans Herz gelegt, das ihre Oma schon in einer ähnlichen Form kannte – nur damals nannte man sie nicht „Low Carb Brötchen“, sondern „Körnerbrötchen“. Ich war skeptisch, habe es aber ausprobiert – und siehe da: außen richtig knusprig, innen saftig und voller Geschmack. Seitdem sind diese Brötchen mein heimlicher Favorit geworden, egal ob zum Frühstück mit Frischkäse oder abends zum Salat. Sie lassen sich auch wunderbar auf Vorrat backen und einfrieren, was gerade im stressigen Alltag praktisch ist.

Zutaten (für ca. 5–6 Brötchen)

2 Eier
150 g Magerquark
½ Päckchen Backpulver
½ TL Salz
1 EL Kürbiskerne
2 EL geschrotete Leinsamen
2 EL Sonnenblumenkerne
1 TL Chiasamen
60 g Mandelmehl
etwas Olivenöl

Hilfsmittel

Rührgerät
Küchenmesser
Schneidebrett

Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann die Eier, den Magerquark, das Backpulver und das Salz mit einem Rührgerät zu einer glatten Masse verrühren. Anschließend Mandelmehl, Leinsamen und Chiasamen hinzufügen und kurz weiterrühren, bis sich alles gut verbunden hat. Die Hände leicht anfeuchten, damit nichts klebt, und 5–6 gleich große Kugeln aus der Masse formen. Diese Kugeln ein wenig flach drücken und mit einem Küchenmesser auf der Oberseite leicht einschneiden – das gibt später die typische Brötchenform.

Nun die Brötchen in einer Mischung aus Sonnenblumen- und Kürbiskernen wälzen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit etwas Olivenöl bestreichen, damit sie beim Backen schön knusprig werden. Für etwa 45–50 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind und köstlich duften. Ein kleiner Tipp: Wer es ganz sicher wissen will, klopft auf die Unterseite der Brötchen – klingen sie hohl, sind sie perfekt.

Hausfrauen-Tipp zum Schluss: Die Brötchen schmecken frisch aus dem Ofen am besten, lassen sich aber auch hervorragend einfrieren. Ich backe meist gleich die doppelte Menge, friere einen Teil ein und habe so immer Low Carb Brötchen parat, wenn der kleine Hunger kommt. Besonders lecker sind sie übrigens getoastet mit einem Klecks Kräuterquark oder etwas Butter – fast wie früher beim Bäcker, nur ohne die Kohlenhydrat-Falle.

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