Früher habe ich ehrlich gesagt nie darüber nachgedacht, ob ein ausgeschaltetes Küchengerät trotzdem noch Strom verbraucht. Solange das Licht aus war und das Gerät nicht lief, war für mich alles in Ordnung. Erst als ein Elektriker bei einer kleinen Reparatur erwähnte, wie viele Geräte selbst im Standby weiter Strom ziehen und welche Risiken beschädigte Kabel oder überhitzte Bauteile mit sich bringen können, begann ich genauer hinzusehen.
Seitdem habe ich mir angewöhnt, einige Geräte nach der Benutzung grundsätzlich auszustecken. Das dauert nur wenige Sekunden, spart auf Dauer etwas Strom und sorgt gleichzeitig für ein besseres Gefühl – besonders wenn wir das Haus verlassen oder schlafen gehen. Natürlich bedeutet das nicht, dass jedes eingesteckte Gerät automatisch gefährlich ist. Moderne Elektrogeräte verfügen über zahlreiche Sicherheitsfunktionen. Dennoch empfehlen Fachleute bei bestimmten Geräten, sie nach dem Gebrauch vom Stromnetz zu trennen, insbesondere wenn sie Wärme erzeugen oder nur selten genutzt werden.
Hier sind fünf Geräte, bei denen sich diese kleine Gewohnheit besonders lohnt.
1. Toaster
Im Toaster sammeln sich mit der Zeit Brotkrümel, die regelmäßig entfernt werden sollten. Bleiben sie lange im Gerät, können sie bei starker Hitze verkohlen und unangenehme Gerüche verursachen. Außerdem verbrauchen manche Modelle auch im ausgeschalteten Zustand eine geringe Menge Strom. Deshalb lohnt es sich, den Toaster nach dem Abkühlen auszustecken und regelmäßig zu reinigen.