Dann gebe ich etwa eineinhalb Esslöffel Waschsoda in einen Behälter.
Anschließend gieße ich das heiße Wasser darüber und rühre alles gut um, bis sich das Soda vollständig aufgelöst hat.
Schon jetzt merkt man, dass sich die Körnchen schnell im Wasser verteilen und eine klare Lösung entsteht.
Diese Mischung fülle ich danach in eine Sprühflasche oder in einen Gartensprüher.
Wenn man eine größere Terrasse hat, ist ein Drucksprüher besonders praktisch, weil man damit größere Flächen schneller behandeln kann.
Anwendung auf der Terrasse
Bevor ich mit dem Sprühen beginne, fege ich die Terrasse kurz ab. Lose Blätter, Staub oder kleine Steinchen sollten vorher entfernt werden.
Danach sprühe ich die Soda-Lösung großzügig auf die Stellen mit Grünbelag.
Dabei arbeite ich am liebsten in Abschnitten – zum Beispiel immer zwei oder drei Quadratmeter gleichzeitig. So kann ich später besser kontrollieren, wie lange die Lösung einwirkt.
Wichtig ist, dass die Terrassenplatten richtig feucht werden. Ein leichter Sprühnebel reicht nicht aus. Die Oberfläche sollte deutlich benetzt sein.
Wenn alles aufgetragen ist, beginnt der wichtigste Teil des Tricks:
Geduld.
Einwirkzeit
Jetzt lasse ich die Lösung einfach arbeiten.
Etwa vier Stunden sind ideal. In dieser Zeit beginnt das Soda, den Grünbelag aufzuweichen und die Verbindung zwischen Schmutz und Stein zu lösen.
Das bedeutet: Man muss deutlich weniger Kraft beim Schrubben aufwenden.
Wenn ich die Lösung morgens auftrage, reinige ich die Terrasse meist am Nachmittag.
An sehr warmen Tagen kann es passieren, dass die Flüssigkeit schneller verdunstet. In diesem Fall sprühe ich einfach noch einmal etwas nach.