Danach kommen der geriebene Käse, der Frischkäse und die Eier dazu. Am Anfang wirkt der Teig etwas widerspenstig, aber nach ein paar Minuten Rühren verbindet sich alles zu einer kompakten, leicht klebrigen Masse. Ich arbeite hier am liebsten mit einem stabilen Löffel oder direkt mit den Händen, weil man so ein besseres Gefühl für den Teig bekommt.
Wenn der Teig zu weich erscheint, lasse ich ihn kurz stehen. Das Mandelmehl bindet nach und nach Flüssigkeit, und oft hat sich das Problem nach ein paar Minuten von selbst erledigt. Der Teig sollte weich, aber formbar sein.
Nun streue ich ein wenig Mandelmehl auf die Arbeitsfläche und rolle den Teig vorsichtig aus. Er muss nicht perfekt gleichmäßig sein, wichtig ist nur, dass er nicht zu dünn wird. Mit einem Messer oder Teigschneider schneide ich ihn in Streifen von etwa einem Zentimeter Breite. Diese lege ich mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech.
Zum Schluss bestreue ich die Käsestangen großzügig mit Parmesan. Das gibt ihnen später nicht nur Geschmack, sondern auch eine schöne goldene Farbe. Dann wandern sie in den Ofen.
Nach etwa 15 Minuten schaue ich das erste Mal nach ihnen. Je nach Ofen brauchen sie zwischen 15 und 20 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und leicht knusprig wirken, dürfen aber nicht zu dunkel werden. Nach dem Backen lasse ich sie ein paar Minuten auf dem Blech ruhen, damit sie fester werden.
Tipps & Varianten
Diese Käsestangen lassen sich wunderbar anpassen. Wenn ich sie würziger möchte, gebe ich etwas Paprikapulver oder eine Prise Chili in den Teig. Für eine mildere Variante lasse ich den Knoblauch weg und verwende Mozzarella, der sehr zurückhaltend im Geschmack ist.
Auch bei den Kräutern kann man variieren. Rosmarin passt gut, wenn man sie zu Suppe serviert, Thymian gibt eine herzhafte Note. Wer mag, kann auch etwas Kümmel verwenden – besonders gut, wenn man Käse generell schwer verdaut.
Die Käsestangen halten sich im Kühlschrank mehrere Tage, am besten in einer luftdichten Box. Zum Aufwärmen lege ich sie kurz in den Backofen oder in die Heißluftfritteuse. So werden sie wieder knusprig, ohne trocken zu werden.
Für mich sind sie ideal als Snack am Abend, aber auch als kleine Beilage zu Salat oder Suppe. Manchmal stelle ich sie einfach auf den Tisch, wenn Besuch kommt – ohne großes Ankündigen. Meist sind sie schneller weg, als man denkt.