27.10.2026

Diese Apfelringe mit Joghurt – aber diesmal Low Carb: Ein Stück Kindheit, das plötzlich wieder in meine Küche zog

Ich mach sie meistens so:

Zutaten (für etwa 10–12 Ringe):
2 große Äpfel (am besten säuerlich, wie Elstar oder Boskop)
2 Eier
200 g griechischer Joghurt (10 %)
60 g Mandelmehl
1 TL Erythrit (oder mehr, wenn du’s süßer magst)
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Schuss Zitronensaft
Etwas Kokosöl oder Butter zum Braten
Zimt zum Bestäuben

Zubereitung:
Äpfel schälen, entkernen, in Ringe schneiden, mit Zitronensaft beträufeln.
Joghurt, Eier, Mandelmehl, Erythrit, Backpulver und Salz zu einem glatten Teig verrühren.
Öl in der Pfanne erhitzen, Apfelringe in den Teig tauchen, leicht abtropfen lassen und goldbraun braten.
Auf Küchenpapier ablegen, leicht mit Zimt bestäuben. Warm genießen.

So einfach. Und so gut.

Ich sag euch – wenn ihr das einmal macht, wollt ihr keine normalen Apfelringe mehr. Man vermisst weder Zucker noch Mehl. Der Joghurt sorgt für diese schöne Luftigkeit, das Mandelmehl gibt eine leichte Nussnote, und die Äpfel bringen die natürliche Süße.

Manchmal ess ich sie einfach so, manchmal mit einem Klecks Skyr oder Vanillequark. Wenn Besuch da ist, mach ich noch ein paar gehackte Nüsse drüber, das sieht hübsch aus und schmeckt fantastisch.

Und wisst ihr was? Ich glaub, wenn Oma das sehen würde, würde sie lachen und sagen: „Na, du machst’s halt auf deine Weise, Kind.“ Und genau das ist es. Es ist immer noch ihr Rezept – nur ein bisschen anders, leichter, aber mit der gleichen Liebe.

Ich glaube, das ist das Schöne an alten Rezepten – sie verändern sich mit uns. Sie wachsen mit uns, passen sich an, bleiben aber tief im Herzen immer gleich.

Und jedes Mal, wenn ich den ersten Bissen nehme, wenn der warme Apfel mit dem Zimt zusammenkommt, wenn dieses kleine Knuspern da ist – dann ist sie wieder da. Für einen Moment.

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