ältere Menschen,
Personen, die sich kaum im Freien aufhalten,
Menschen mit dunkler Hautfarbe in nördlichen Ländern,
Personen, die ihre Haut konsequent bedecken,
Menschen mit bestimmten Erkrankungen oder Störungen der Vitaminaufnahme.
Ob tatsächlich ein Mangel vorliegt, lässt sich bei Bedarf durch eine ärztliche Untersuchung beurteilen.
Warum vor einer Überdosierung gewarnt wird
Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Das bedeutet, dass überschüssige Mengen nicht so leicht ausgeschieden werden wie wasserlösliche Vitamine.
Wer über längere Zeit sehr hohe Dosen einnimmt, kann zu viel Kalzium im Blut entwickeln (Hyperkalzämie). Das kann unter anderem zu Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, starkem Durst, häufigem Wasserlassen oder Verstopfung führen und in schweren Fällen Nieren und andere Organe belasten.
Eine solche Überdosierung entsteht in der Regel nicht durch Sonnenlicht oder normale Ernährung, sondern meist durch dauerhaft zu hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel.
Wie viel Vitamin D wird empfohlen?
Der individuelle Bedarf kann unterschiedlich sein. Er hängt unter anderem vom Alter, Gesundheitszustand und der körpereigenen Bildung ab.
Viele Erwachsene benötigen keine hoch dosierten Präparate ohne medizinischen Grund.
Wer bereits Vitamin D über ein Multivitaminpräparat erhält, sollte zusätzlich gekaufte Produkte genau prüfen. Nicht selten wird derselbe Wirkstoff versehentlich doppelt eingenommen.
Woran erkennt man eine mögliche Überdosierung?
Eine Überdosierung verursacht oft zunächst unspezifische Beschwerden.
Mögliche Anzeichen können sein:
anhaltende Übelkeit,
Appetitlosigkeit,
ungewöhnlich starker Durst,
häufiges Wasserlassen,
Verstopfung,
Muskelschwäche,
Müdigkeit.
Diese Symptome können selbstverständlich viele andere Ursachen haben. Wer jedoch hoch dosierte Vitamin-D-Präparate einnimmt und solche Beschwerden bemerkt, sollte ärztlichen Rat einholen.
So nehmen Sie Vitamin D sinnvoll ein
Vitamin D wird besser aufgenommen, wenn es zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen wird, die etwas Fett enthält. Schon Joghurt, Nüsse, Käse oder ein Frühstück mit Ei reichen dafür oft aus.
Wichtiger als der genaue Zeitpunkt ist eine regelmäßige Einnahme entsprechend der empfohlenen Dosierung.
Tipps für den sicheren Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln
Lesen Sie vor der Einnahme immer die Dosierungsangaben auf der Verpackung.
Nehmen Sie nicht mehrere Vitamin-D-Produkte gleichzeitig ein, ohne die Gesamtmenge zu überprüfen.
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Nahrungsergänzungsmittel, die Sie regelmäßig verwenden.
Hoch dosierte Präparate sollten möglichst nur nach ärztlicher Empfehlung eingenommen werden.
Fazit
Vitamin D ist ein wichtiger Nährstoff und kann für viele Menschen eine sinnvolle Ergänzung sein – besonders dann, wenn die körpereigene Bildung nicht ausreicht oder ein Mangel festgestellt wurde.
Gleichzeitig gilt aber auch: Mehr ist nicht automatisch besser. Da Vitamin D im Körper gespeichert wird, sollte die empfohlene Dosierung nicht dauerhaft überschritten werden.
Wer seine Präparate bewusst auswählt, die Dosierung überprüft und bei Unsicherheiten ärztlichen oder pharmazeutischen Rat einholt, kann die Vorteile von Vitamin D nutzen und unnötige Risiken vermeiden.