Silber läuft mit der Zeit ganz natürlich an. Der Grund dafür ist eine chemische Reaktion mit schwefelhaltigen Bestandteilen in der Luft. Dabei entsteht eine dunkle Schicht auf der Oberfläche, die zwar unschön aussieht, das Silber selbst aber in der Regel nicht beschädigt.
Eine besonders beliebte Methode ist der sogenannte Alufolien-Trick. Dafür wird eine Schüssel mit Alufolie ausgelegt. Anschließend das Salz hineingeben und die Silberstücke so darauflegen, dass sie direkten Kontakt zur Alufolie haben. Nun alles mit kochendem Wasser übergießen, bis das Silber vollständig bedeckt ist.
Nach wenigen Minuten beginnt die chemische Reaktion. Der dunkle Belag löst sich nach und nach von der Oberfläche. Anschließend das Silber vorsichtig herausnehmen, gründlich mit klarem Wasser abspülen und mit einem weichen Tuch trockenpolieren. Oft sieht das Besteck oder der Schmuck danach bereits deutlich heller und glänzender aus.
Für größere Silbergegenstände oder Stücke, die nicht eingeweicht werden können, eignet sich eine Paste aus Backpulver und etwas Wasser. Alternativ kann auch eine einfache weiße Zahnpasta ohne Schleifpartikel verwendet werden.
Die Paste dünn auf die angelaufenen Stellen auftragen und mit einer weichen Zahnbürste oder einem Mikrofasertuch vorsichtig einarbeiten. Dabei nicht zu stark reiben, damit keine feinen Kratzer entstehen. Nach etwa fünf Minuten alles mit lauwarmem Wasser gründlich abspülen und anschließend trockenpolieren.