Zubereitung:
Als erstes setze ich die Nudeln auf, denn die brauchen natürlich ein paar Minuten. Während sie kochen, fange ich schon mit dem Schneiden an. Die Gurke wird in kleine Würfel geschnitten, genauso wie der Apfel – ich lasse die Schale meistens dran, weil sie noch ein bisschen Biss gibt. Die Paprika schneide ich ebenfalls klein, und die Zwiebel hacke ich ganz fein, damit sie nicht zu dominant ist.
Der Schinken kommt in kleine Streifen oder Würfel, je nachdem, wie ich gerade Lust habe. Dann gebe ich alles zusammen in eine große Schüssel und füge den Mais und die Erbsen dazu.
In einer kleinen Schale mische ich dann das Dressing: Öl, Essig und Senf werden gut verrührt, dazu etwas Salz und Pfeffer. Man kann das Dressing ganz einfach halten – genau das macht diesen Salat so angenehm.
Sobald die Nudeln fertig sind, lasse ich sie kurz abkühlen und gebe sie dann zu den anderen Zutaten. Dann kommt das Dressing darüber und alles wird gut durchgemischt. Und das war’s auch schon.
Ich liebe diesen Moment, wenn alles fertig ist und man einfach nur noch umrühren muss. Es ist so unkompliziert und gleichzeitig hat man etwas Frisches und Leckeres vor sich.
Was ich auch sehr mag: Dieser Salat schmeckt nicht nur sofort gut, sondern auch später noch. Wenn er ein bisschen durchgezogen ist, verbinden sich die Aromen sogar noch besser. Das macht ihn perfekt, wenn man etwas vorbereiten möchte oder am nächsten Tag noch etwas davon essen will.
Tipps und Variationen:
Wenn du den Salat etwas leichter machen möchtest, kannst du weniger Nudeln nehmen oder sie sogar durch Vollkornnudeln ersetzen. Das gibt noch ein bisschen mehr Biss und macht länger satt.
Wenn du es vegetarisch möchtest, kannst du den Schinken einfach weglassen oder durch Käsewürfel ersetzen. Das passt auch wunderbar dazu und gibt dem Salat eine andere, aber genauso leckere Richtung.
Für etwas mehr Frische kannst du noch frische Kräuter hinzufügen, zum Beispiel Petersilie oder Schnittlauch. Das gibt dem Ganzen noch einen kleinen Extra-Kick.
Und wenn du es etwas würziger magst, kannst du ein bisschen mehr Senf ins Dressing geben oder eine Prise Paprikapulver dazu mischen.
Ich mache es oft so, dass ich einfach schaue, was da ist, und dann ein bisschen variiere. Genau das macht dieses Rezept so besonders – es ist nicht starr, sondern passt sich an deinen Alltag an.
Am Ende ist es genau das, was ich mir von einem guten Rezept wünsche: Es ist schnell gemacht, schmeckt richtig gut, sieht frisch aus und man hat nicht das Gefühl, stundenlang in der Küche gestanden zu haben.
Und ganz ehrlich – manchmal sind es genau diese einfachen Dinge, die einem am meisten Freude machen.