Währenddessen heize ich die Heißluftfritteuse auf 200 Grad vor. Das Vorheizen sorgt dafür, dass die Kartoffeln direkt mit hoher Hitze in Kontakt kommen und schön knusprig werden. Sobald die Fritteuse bereit ist, gebe ich die gewürzten Kartoffelecken in den Korb. Ich achte darauf, sie nicht zu stapeln, sondern möglichst in einer Schicht zu verteilen. Wenn nötig, mache ich lieber zwei Durchgänge.
Die Kartoffelecken backen nun etwa 20 bis 25 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit ziehe ich den Korb kurz heraus und schüttele ihn, damit sich die Ecken wenden und von allen Seiten bräunen. Schon nach kurzer Zeit verbreitet sich dieser typische Duft nach Kartoffeln und Gewürzen, der einfach Lust aufs Essen macht.
Wenn die Kartoffelecken goldbraun und knusprig aussehen, nehme ich sie aus der Heißluftfritteuse und lasse sie kurz abkühlen. Am besten schmecken sie frisch und heiß, direkt aus dem Korb auf den Teller.
Tipps und Variationen
Diese Kartoffelecken lassen sich wunderbar anpassen. Wer sie innen besonders weich mag, kann die Kartoffelspalten vor dem Würzen für etwa drei Minuten in Salzwasser blanchieren und danach gut abtrocknen. Das macht sie innen noch zarter, während sie außen trotzdem knusprig werden.
Für mehr Würze kann man mit Gewürzen spielen. Chili sorgt für Schärfe, Currypulver bringt eine warme Note, und ein BBQ-Gewürz macht sie besonders herzhaft. Auch geräuchertes Paprikapulver passt sehr gut.
Als Beilage passen diese Kartoffelecken zu fast allem: zu Gemüsepfannen, Burgern, Salaten oder Grillgerichten. Als Snack liebe ich sie mit einem einfachen Dip, zum Beispiel Joghurt mit Knoblauch und Kräutern oder einem schnellen Kräuterquark. Aber ehrlich gesagt schmecken sie auch pur hervorragend.
Reste lassen sich problemlos aufbewahren. Im Kühlschrank halten sie sich luftdicht verpackt bis zum nächsten Tag. Zum Aufwärmen gebe ich sie einfach noch einmal für ein paar Minuten in die Heißluftfritteuse – so werden sie wieder schön knusprig.
Für mich sind diese Kartoffelecken ein perfektes Alltagsrezept. Sie sind schnell gemacht, gelingen zuverlässig und schmecken einfach immer. Genau deshalb landen sie bei mir so oft auf dem Tisch – und genau deshalb gehören sie zu den Rezepten, die man immer wieder gern kocht.