Es gibt diese Momente, in denen man Lust auf Kuchen hat, aber gleichzeitig weiß: zu viel Zucker und Weißmehl tun weder Figur noch Gesundheit gut. Genau so ein Moment hat mich vor ein paar Jahren in die Küche geführt, als ich eigentlich Omas klassischen Apfel-Quark-Kuchen backen wollte – den mit viel Butter, Zucker und Mehl. Doch da ich gerade in einer Low-Carb-Phase war, habe ich experimentiert. Und siehe da: Es ist ein Rezept entstanden, das genauso nach Heimat schmeckt, herrlich saftig ist und trotzdem perfekt in eine kohlenhydratarme Ernährung passt.Meine Oma hätte wahrscheinlich gelächelt und gesagt: „Kind, Hauptsache, es schmeckt.“ Und das tut er. Cremig durch den Quark, frisch durch die Apfelstückchen und süß genug dank Erythrit – aber ohne schlechtes Gewissen.
4 Eier (Größe M)
120 g Erythrit oder Xylit
1 Päckchen Vanillezucker-Ersatz (zuckerfrei)
100 g weiche Butter
250 g Magerquark
150 g Mandelmehl (kein gemahlener Mandelgrieß, sondern richtiges Mandelmehl)
50 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver
2 kleine Äpfel (geschält, entkernt, in feine Würfel geschnitten – zusammen ca. 200 g)
1 TL Zimt
1 Prise Salz
Butter oder Backpapier für die Form
Erythrit-Puderzucker zum Bestäuben
Viele Kuchenrezepte leben von Zucker und Mehl. Beides haben wir hier ersetzt:
Das Ergebnis: Ein Kuchen, der fast so schmeckt wie Omas Original, aber mit deutlich weniger Kohlenhydraten und Kalorien.
Dieser Low Carb Apfel-Quark-Kuchen beweist, dass man auch in einer zuckerreduzierten Ernährung nicht auf Genuss verzichten muss. Er ist schnell gemacht, einfach, gelingt garantiert und bringt mit jedem Stück ein kleines bisschen das Gefühl von Omas Küche zurück – nur moderner und leichter.
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