Es gibt Momente im Leben, da denkt man: „Ach, dieses Dessert ist zu schön, um wahr zu sein.“ Genau so ging es mir, als ich das erste Mal vom berühmten „Himmel in einer Schüssel“ hörte. Der Name allein klingt wie eine kleine Verheißung – wer möchte nicht einmal den Himmel kosten? Aber als ich mir das Original-Rezept anschaute, bekam ich sofort Kopfschmerzen: Brownies voller Zucker, Pudding mit Stärke, dazu noch Süßigkeiten und Sahne. Für jemanden wie mich, die schon seit Jahren auf Low-Carb achtet, war das natürlich ein kleiner Schock. Trotzdem ließ mich die Idee nicht los. Also dachte ich: Warum nicht eine Low-Carb-Version daraus machen, die genauso lecker ist, aber ohne schlechtes Gewissen gegessen werden kann?
Und genau das habe ich ausprobiert. Es war nicht gleich beim ersten Mal perfekt, aber nach einigen Versuchen stand meine Familie eines Abends um den Tisch herum, und meine Tochter sagte mit großen Augen: „Mama, das schmeckt wirklich wie Himmel, nur ohne Zucker!“ Da wusste ich, das Rezept muss ich unbedingt teilen.
Zutaten (Low-Carb-Version)
Zubereitung
Zuerst backe ich die Brownies. Dafür nehme ich das Mandelmehl, Kakaopulver, Backpulver, Erythrit und eine Prise Salz, mische alles in einer Schüssel. Dann kommen die Eier dazu und die geschmolzene Butter. Alles gut verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig gieße ich in eine mit Backpapier ausgelegte Form und backe ihn bei 175 °C etwa 20 Minuten. Der Duft in der Küche – unbezahlbar! Während die Brownies abkühlen, bereite ich die Creme vor.
Für die Creme koche ich den Pudding mit der Mandelmilch und dem Low-Carb-Pulver, lasse ihn kurz abkühlen und rühre dann den Frischkäse unter. Dazu kommt der Vanilleextrakt und geschlagene Sahne mit etwas Erythrit. Alles wird schön locker, cremig und duftet herrlich nach Vanille.
Jetzt kommt der schönste Teil: das Schichten. Ein Drittel der Brownie-Stücke in eine große Glasschüssel, dann die Creme, darauf gehackte Nüsse und etwas Schokolade. Dann wieder Brownies, wieder Creme, wieder Nüsse – bis alles aufgebraucht ist. Oben drauf gebe ich noch einmal Schlagsahne und garniere mit Schokostückchen und einem kleinen Klecks Erdnussbutter.
Dann stelle ich die Schüssel für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Das Warten lohnt sich – die Schichten verbinden sich, die Aromen ziehen durch und beim ersten Löffel denkt man wirklich: „Das ist wie Himmel.“
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