Es gibt kaum etwas Enttäuschenderes im Sommer, als eine große Wassermelone nach Hause zu tragen, sie voller Vorfreude aufzuschneiden und dann festzustellen, dass sie kaum süß schmeckt oder noch unreif ist. Dabei sieht man der Schale von außen oft überhaupt nicht an, was einen im Inneren erwartet. Zum Glück gibt es einige einfache Merkmale, auf die erfahrene Obstbauern und Händler seit Jahren achten. Wer diese kennt, erhöht die Chancen deutlich, jedes Mal eine aromatische und saftige Wassermelone mit nach Hause zu nehmen.
1. Der gelbe Feldfleck ist das wichtigste Zeichen
Der sogenannte Feldfleck ist die Stelle, auf der die Wassermelone während des Reifens auf dem Boden gelegen hat.
Eine wirklich reife Frucht besitzt dort einen kräftigen cremegelben bis goldgelben Fleck. Je intensiver dieser Farbton ist, desto länger konnte die Melone an der Pflanze ausreifen.
Ist der Fleck dagegen sehr hell, fast weiß oder kaum sichtbar, wurde die Frucht häufig zu früh geerntet. Da Wassermelonen nach der Ernte praktisch nicht mehr nachreifen, bleibt der Geschmack dann oft enttäuschend.
2. Das Gewicht verrät viel
Nimm die Melone kurz in beide Hände.
Eine gute Wassermelone fühlt sich für ihre Größe überraschend schwer an. Das liegt daran, dass eine reife Frucht besonders viel Wasser enthält und dadurch besonders saftig ist.
Wenn zwei Melonen ungefähr gleich groß sind, lohnt es sich fast immer, die schwerere auszuwählen.
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