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Cottage cheese 🍕Hüttenkäse-Pizza / 400 kcal & 27g Protein 🌱 Rezept in der Beschreibung

Cottage cheese 🍕Hüttenkäse-Pizza / 400 kcal & 27g Protein 🌱 Rezept in der Beschreibung

Vorgeschichte:
Manchmal stolpert man ja beim Suchen nach etwas Neuem oder Einfachem in der Küche auf Rezepte, die zunächst auf den ersten Blick eher ungewöhnlich erscheinen. So ging es mir auch mit dieser kleinen Entdeckung – der Cottage cheese Pizza, oder auf gut Deutsch: der Hüttenkäse-Pizza. Eigentlich wollte ich nur nach einem leichten Abendessen suchen, etwas, das sättigt, aber nicht ewig in der Küche steht. In einer dieser viel zu langen Nächte, in denen man am Laptop mal eben kurz nach Rezeptideen stöbert, fiel ich durch Zufall über eine Variante mit Hüttenkäse, die nicht nur gesund schien, sondern auch richtig lecker aussah.

Ich gebe zu, anfangs war ich skeptisch. Pizza aus Hüttenkäse? Klingt komisch, dachte ich. Aber gerade diese Kombination, die mit nur etwa 400 Kalorien auskommt und trotzdem eine ansehnliche Menge Protein bietet – 27 Gramm sind bei so einer Pizza wirklich nicht von schlechten Eltern – machte mich neugierig. Außerdem habe ich ja eine Familie, die gerne Pizza mag, aber oft ist das, was sie liebt, nicht unbedingt so lecker oder gesund. Da wollte ich etwas ausprobieren, was uns allen schmeckt, dabei nicht zu schwer im Magen liegt und nebenbei noch ein bisschen was für die Fitness tut.

Beim ersten Versuch habe ich fast ein bisschen zu großzügig mit den Gewürzen gearbeitet, aber die Küche hat sofort herrlich geduftet nach Tomate, Kräutern und diesem gemütlichen Pizza-Aroma. Das Besondere an der Hüttenkäse-Pizza ist nämlich, dass sie trotz ihres niedrigen Kaloriengehalts so schön würzig und herzhaft wird. Am Abend schmeckte sie dann auch der ganzen Familie – die Kinder mochten besonders den leicht knusprigen Boden, der durch den Hüttenkäse eine ganz eigene Textur bekam. Und ich war froh, ein Rezept gefunden zu haben, das so vielseitig und unkompliziert ist.

Seitdem ist diese Pizza fest im wöchentlichen Speiseplan. Gerade wenn es mal schnell gehen muss, wenn man nach der Arbeit nicht stundenlang in der Küche stehen will, ist sie mein Geheimtipp. So ein Gericht, das macht Spaß, ist gesund und trotzdem so lecker, dass man keine Kompromisse machen muss. Ich freue mich, das Rezept endlich mit euch zu teilen, denn ich bin überzeugt, dass es auch bei euch gut ankommt – egal ob als Mittagessen, schnelles Abendessen oder sogar als kleine Stärkung zwischendurch.

Zutaten:
200 Gramm Hüttenkäse (Cottage cheese)
100 Gramm Dinkelvollkornmehl
1 Ei (Größe M)
1 Teelöffel Trockenhefe
50 Milliliter lauwarmes Wasser
1 Prise Salz
1 Teelöffel Olivenöl
150 Gramm passierte Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Teelöffel getrockneter Oregano
100 Gramm geriebener Mozzarella
50 Gramm Cherrytomaten, halbiert
Frischer Basilikum nach Geschmack
Pfeffer aus der MĂĽhle

Zubereitung:
Zunächst einmal nehmt ihr euch eine große Schüssel und gebt den Hüttenkäse hinein. Das ist der erste Schritt, der diese Pizza so besonders macht: Der Hüttenkäse bringt nicht nur viel Protein mit, sondern macht den Teig herrlich locker und zugleich saftig. In einer kleinen Schale verrührt ihr das lauwarme Wasser mit der Trockenhefe. Das Ganze sollte einige Minuten ruhen, bis es leicht schaumig wird. So ist die Hefe aktiviert und später freut sich der Teig umso mehr.

Nun gebt ihr das Dinkelvollkornmehl, das Ei und eine Prise Salz zu dem Hüttenkäse in die Schüssel. Siebt das Mehl am besten vorher, damit keine Klümpchen entstehen, das macht den Teig feiner. Dann gießt langsam die Hefemischung dazu und beginnt, alles miteinander zu vermengen. Am besten nehmt ihr dazu einen Holzlöffel oder eure sauberen Hände. Das ist ein Moment, in dem man schon ein bisschen spürt, wie der Teig langsam zusammenkommt. Sollte er zu klebrig sein, gebt ein wenig Mehl hinzu, aber Vorsicht – er soll nicht zu fest werden.

Wenn der Teig eine glatte, einheitliche Konsistenz hat, formt ihr ihn zu einer Kugel und legt ihn wieder in die Schüssel. Deckt die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen. Das Aufgehen ist wichtig, sonst hättet ihr später einen eher dichten Boden. In der Zwischenzeit kümmert ihr euch um die Tomatensauce: Gebt die passierten Tomaten in eine kleine Schüssel oder einen Topf, drückt die Knoblauchzehe fein hinein, würzt mit Oregano, Salz und Pfeffer und lasst alles leicht ziehen. Je länger die Sauce ziehen kann, desto intensiver wird der Geschmack.

Nach der Gehzeit wird der Teig noch einmal kurz durchgeknetet und dann auf einem mit Backpapier belegten Blech oder einer Pizzastein-Fläche ausgerollt. Die Größe hängt ein bisschen davon ab, wie dick ihr den Boden haben möchtet; ich persönlich mag ihn nicht zu dünn, so 25 Zentimeter Durchmesser ist optimal für meine Familie. Anschließend verteilt ihr die Tomatensauce gleichmäßig darauf. Dabei darauf achten, nicht zu sehr am Rand zu verteilen, denn der Rand darf ruhig etwas dicker bleiben – das sieht am Ende schöner aus und riecht herrlich beim Backen.

Jetzt kommt der Teil mit dem Belag: Streut den geriebenen Mozzarella oben drauf und verteilt die halbierten Cherrytomaten darauf. Die frische Säure der Tomaten rundet den Geschmack super ab und sorgt für etwas Frische. Wer mag, kann noch mit frisch gemahlenem Pfeffer und ein paar Blättern Basilikum verfeinern – die geben dem Ganzen noch eine mediterrane Note.

Backt die Pizza bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Ofen für etwa 15 bis 20 Minuten. Der Mozzarella sollte schön geschmolzen und leicht gebräunt sein, und der Rand der Pizza beginnt goldbraun zu werden. Wenn euch der Boden noch zu weich ist, könnt ihr die Pizza gerne noch ein paar Minuten länger drin lassen, aber passt auf, dass der Belag nicht zu trocken wird.

Sobald die Pizza aus dem Ofen kommt, lasst sie kurz abkühlen – so verbrennt ihr euch nicht die Finger. Dann in Stücke schneiden und am besten gleich frisch servieren. Das ist ein Gericht, das nicht nur herrlich duftet, sondern auch eine wunderbare Kombination aus cremigem Teig, würziger Tomatensauce und aromatischem Käse bietet.

Tipps und Varianten:
Eines meiner liebsten Dinge an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Man kann nämlich wunderbar mit den Zutaten spielen, ohne den guten Geschmack oder die Nährwerte zu verlieren. Wenn ihr den Boden noch etwas proteinreicher machen möchtet, lässt sich zum Beispiel ein kleiner Teil des Mehls durch Haferkleie oder gemahlene Mandeln ersetzen. Das gibt dem Teig eine tolle Textur und schmeckt leicht nussig.

Wer den Hüttenkäse nicht mag oder nicht zur Hand hat, kann ihn theoretisch durch Magerquark ersetzen – allerdings verändert das die Konsistenz des Teigs ein wenig. Der Teig wird dann etwas dichter, aber das finde ich in Ordnung, wenn ihr eine Alternative sucht. Manchmal wird dieses Rezept auch mit Joghurt ausprobiert, aber dabei muss die Flüssigkeitsmenge dann entsprechend angepasst werden.

Auf den Belag könnt ihr natürlich auch noch Gemüse nach Lust und Laune hinzufügen. Zum Beispiel schmecken Paprika, Zucchini oder frische Pilze ganz fantastisch auf der Hüttenkäse-Pizza. Ein bisschen Rucola nach dem Backen oder ein paar Oliven passen auch sehr gut dazu. Für alle, die es etwas würziger mögen, bietet sich auch eine Prise Chiliraspel oder eine andere Lieblingskräuter-Mischung an.

Zur Aufbewahrung: Die Pizza schmeckt am besten frisch – das versteht sich fast von selbst. Aber falls ihr mal Reste habt (was eher selten passiert), könnt ihr sie abgedeckt im Kühlschrank bis zu zwei Tage lagern. Zum Aufwärmen eignet sich der Backofen hervorragend: Einfach bei 150 Grad etwa 10 Minuten erwärmen, dann schmeckt sie fast wie frisch gemacht. Die Mikrowelle geht zwar auch, macht den Teig aber leider oft etwas matschig.

Wenn ihr Gäste habt oder etwas für das Wochenende sucht, ist die Hüttenkäse-Pizza perfekt, weil sie sich schnell zubereiten lässt und trotzdem leicht ist. Für Kinder ist sie auch wunderbar, gerade weil der Käse mild ist und der Boden nicht zu dick oder schwer. Wer abends oft wenig Zeit zum Kochen hat, wird dieses Rezept sehr zu schätzen wissen, denn die Zutaten sind meist im Haus, und ein bisschen Hüttenkäse ist fast immer irgendwo noch da.

Ein kleiner Fehler, den man vermeiden sollte, ist, den Teig zu dünn auszurollen, wenn man keine Pizza liebend gerne mit hauchdünnem Boden mag. Denn durch den Hüttenkäse wird der Teig etwas weicher als herkömmlicher Pizzateig, und wenn er zu dünn ist, gibt es beim Backen manchmal ein leicht feuchtes Gefühl. Lieber lieber etwas dicker und schön fluffig backen.

Zusammengefasst ist diese Hüttenkäse-Pizza ein einfaches, schnelles Rezept, das ich im Alltag gar nicht mehr missen möchte. Es verbindet den herrlichen Geschmack einer Pizza mit einer Portion Gesundheit und Sättigung, die auch dem letzten Stressabend noch etwas Leichtigkeit zurückgibt. Einfach lecker, unkompliziert und immer wieder neu interpretierbar – genau das, was ich an einer Alltagsküche so schätze. Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken und ganz viele leckere Pizzamomente!

admin

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