Categories: Low Carb Rezepte

Cremiges Low-Carb Joghurteis ohne Eismaschine – Mein einfachstes Sommerrezept für heiße Tage

Optional:

Frische Himbeeren
Heidelbeeren
Erdbeeren
Gehackte Mandeln
Gehackte Haselnüsse
Zuckerfreie Schokoraspeln
Kokosraspeln
Zubereitung

Den griechischen Joghurt zunächst in eine große Schüssel geben. Anschließend Erythrit, Vanilleextrakt, Vanillemark und eine kleine Prise Salz hinzufügen. Alles sorgfältig miteinander verrühren, bis sich der Zuckerersatzstoff weitgehend aufgelöst hat.

Danach den Frischkäse unterrühren. Dieser Schritt mag zunächst ungewöhnlich erscheinen, sorgt jedoch später für eine besonders cremige Konsistenz und verhindert, dass das Eis zu stark kristallisiert.

In einer separaten Schüssel die Schlagsahne steif schlagen. Dabei sollte darauf geachtet werden, die Sahne nicht zu lange aufzuschlagen. Sie soll luftig sein, aber noch geschmeidig bleiben.

Die geschlagene Sahne nun vorsichtig unter die Joghurtmasse heben. Nicht zu stark rühren, damit möglichst viel Luft erhalten bleibt. Genau diese Luftigkeit macht das Eis später besonders angenehm.

Die fertige Masse in eine gefriergeeignete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. Anschließend mit Frischhaltefolie abdecken. Die Folie sollte möglichst direkt auf der Oberfläche liegen, damit sich keine Eiskristalle bilden.

Nun die Form für etwa vier bis sechs Stunden in den Gefrierschrank stellen. Wer eine besonders cremige Konsistenz erreichen möchte, kann die Masse während der ersten zwei Stunden alle dreißig bis vierzig Minuten kurz umrühren. Notwendig ist das jedoch nicht.

Vor dem Servieren das Eis etwa zehn bis fünfzehn Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Dadurch wird es deutlich leichter portionierbar und entwickelt seine volle Cremigkeit.

Mit einem Eisportionierer Kugeln formen und nach Wunsch mit frischen Beeren oder anderen Low-Carb-Toppings servieren.

Tipps aus meiner Küche

Für das beste Ergebnis verwende ich immer griechischen Joghurt mit höherem Fettgehalt. Fettarme Varianten funktionieren zwar ebenfalls, liefern jedoch meist nicht dieselbe cremige Konsistenz.

Besonders lecker wird das Eis, wenn einige frische Himbeeren direkt in die Masse gegeben werden. Dadurch entstehen kleine fruchtige Inseln, die wunderbar mit der Vanille harmonieren.

Wer Schokolade liebt, kann einen Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver in die Grundmasse einrühren. So entsteht eine herrliche Schokoladenversion, die ebenfalls sehr kohlenhydratarm bleibt.

Auch geröstete Mandeln oder Haselnüsse passen hervorragend zu diesem Eis. Sie sorgen für einen angenehmen Kontrast zur cremigen Konsistenz und bringen zusätzliches Aroma mit.

Im Sommer serviere ich das Eis besonders gerne mit frischen Erdbeeren. Die natürliche Süße der Früchte ergänzt den milden Joghurtgeschmack perfekt.

Sollte das Eis nach längerer Lagerung etwas härter geworden sein, genügt es meist, die Form zehn bis fünfzehn Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank zu nehmen. Danach lässt es sich problemlos portionieren.

Wer Gäste erwartet, kann die Masse auch in kleine Dessertgläser füllen und einzeln einfrieren. Das sieht besonders hübsch aus und spart später das Portionieren.

Ein weiterer Vorteil dieses Rezepts ist seine Vielseitigkeit. Die Grundmasse lässt sich nahezu beliebig abwandeln. Mit Zimt entsteht eine winterliche Variante, mit Kokosraspeln ein Hauch von Urlaub und mit Beeren eine wunderbar frische Sommerversion.

Für mich gehört dieses Low-Carb-Joghurteis inzwischen zu den Rezepten, die jedes Jahr aufs Neue den Sommer begleiten. Es ist einfach zuzubereiten, angenehm leicht, wunderbar cremig und zeigt, dass man auch ohne Zucker und ohne Eismaschine ein Dessert herstellen kann, das der ganzen Familie schmeckt. Gerade an heißen Tagen gibt es kaum etwas Schöneres, als eine kalte Kugel selbstgemachtes Joghurteis auf der Terrasse zu genießen und dabei den Sommer in vollen Zügen auszukosten.

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