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Hausgemachter Erdbeerlikör – Das Familienrezept, das bei uns jeden Sommer auf den Tisch kommt

Optional:

einige frische Erdbeeren zur Dekoration
zusätzliche Vanille nach Geschmack
etwas Zitronensaft für eine frische Note
Die Wahl der richtigen Erdbeeren

Der wichtigste Bestandteil dieses Rezepts sind natürlich die Erdbeeren. Je aromatischer die Früchte sind, desto besser wird später der Likör. Ich verwende besonders gerne Erdbeeren vom Wochenmarkt oder direkt vom Bauern. Sie besitzen meist ein intensiveres Aroma als viele Importfrüchte.

Sollten keine frischen Erdbeeren verfügbar sein, funktionieren tiefgekühlte Früchte ebenfalls hervorragend. Gerade für größere Mengen ist das oft sogar praktischer. Wichtig ist lediglich, dass die Früchte reif und aromatisch sind.

Viele Menschen sortieren bei der Verarbeitung jede kleine Druckstelle aus. Ich mache das etwas entspannter. Solange die Erdbeeren noch gut sind, dürfen sie in den Topf. Schließlich werden sie ohnehin gekocht und später püriert.

Vorbereitung

Zunächst werden die Erdbeeren gründlich gewaschen und vom Grün befreit. Dieser Schritt nimmt etwas Zeit in Anspruch, lohnt sich aber. Schon währenddessen verbreitet sich der typische Erdbeerduft in der Küche.

Anschließend die Früchte in einen großen Topf geben. Nun etwa einen bis anderthalb Liter Wasser hinzufügen. Die genaue Menge hängt davon ab, wie intensiv und dickflüssig der Likör später werden soll.

Den Topf auf den Herd stellen und die Mischung langsam erhitzen. Sobald die Flüssigkeit zu köcheln beginnt, verändert sich die Farbe nach und nach zu einem wunderschönen Rot.

Bereits in diesem Moment wird die Küche von einem herrlichen Duft erfüllt. Für mich gehört genau dieser Moment zu den schönsten Teilen der Zubereitung.

Die Erdbeeren kochen

Die Erdbeeren nun etwa zehn Minuten köcheln lassen.

Währenddessen werden die Früchte weich und geben ihr Aroma vollständig an die Flüssigkeit ab. Gelegentlich umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.

Nach einigen Minuten sehen die Erdbeeren fast aus wie eine dicke Fruchtsuppe. Genau so soll es sein.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten.

Wer einen besonders feinen Likör bevorzugt, passiert die Masse durch ein Sieb.

Wer es fruchtiger mag, verwendet einen Pürierstab und verarbeitet alles zu einer glatten Masse.

Ich entscheide mich meist für die zweite Variante, weil dadurch mehr Fruchtaroma erhalten bleibt.

Zucker und Vanille

Jetzt kommen Zucker und Vanillezucker hinzu.

Die Mischung wird erneut erhitzt und etwa zehn Minuten sanft geköchelt.

Während dieser Zeit lösen sich Zucker und Vanille vollständig auf und verbinden sich mit dem Fruchtaroma.

Besonders schön finde ich den Duft in diesem Moment. Die süßen Erdbeeren und die Vanille ergeben zusammen ein Aroma, das sofort an Sommer, Kuchen und Familienfeste erinnert.

Nach einigen Minuten wirkt die Masse deutlich harmonischer und etwas dickflüssiger.

Der wichtigste Schritt

Nun wird der Topf vom Herd genommen.

Erst jetzt kommt der Rum hinzu.

Dieser Schritt sollte niemals während des Kochens erfolgen. Durch die Hitze würden sonst Teile des Alkohols verdampfen.

Den Rum langsam einrühren und alles gründlich vermengen.

Sofort entsteht dieser typische Duft, den viele selbstgemachte Liköre besitzen. Fruchtig, süß und angenehm aromatisch.

Jetzt erkennt man bereits sehr gut, wie der fertige Likör später schmecken wird.

Abfüllen

Die Flaschen sollten vorher gründlich gereinigt werden.

Ich verwende dafür meist dickwandige Glasflaschen, die ich mit heißem Wasser ausspüle.

Anschließend wird der noch heiße Likör vorsichtig eingefüllt.

Dabei hilft ein Trichter enorm.

Sobald die Flaschen gefüllt sind, werden sie direkt verschlossen.

Schon jetzt sieht das Ergebnis beeindruckend aus. Die intensive rote Farbe macht den Likör zu einem echten Blickfang.

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