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Fitnesspizza mit Skyr

Zubereitung:
Als Erstes bereiten wir den Pizzateig vor. Die Hefe, ob frisch oder trocken, wird in eine Rührschüssel gegeben und mit dem lauwarmen Wasser und dem Honig verrührt. Der Zuckeranteil im Honig hilft der Hefe, schneller zu arbeiten. Nach ein paar Minuten sollte die Hefemischung anfangen, leicht zu schäumen – dies zeigt, dass die Hefe aktiv ist.

Nun geben wir den Skyr hinzu, wobei es wichtig ist, dass er Zimmertemperatur hat, damit der Teig später locker wird. Anschließend werden die beiden Mehlsorten – das Vollkorn- und das Dinkelmehl – miteinander vermischt und nach und nach dazugegeben. Das Salz kommt erst zum Schluss hinein, da es die Hefe sonst bremsen kann.

Man fängt an, mit den Händen oder einem Handmixer den Teig langsam anzurühren. Es entsteht eine leicht klebrige, aber gut formbare Masse. Falls der Teig zu nass wirkt, kann man mit ein wenig Mehl nachhelfen, ist er zu trocken, etwas Wasser hinzufügen. Ich finde es immer am besten, den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal ordentlich mit den Händen durchzukneten – so bekommt er die perfekte Konsistenz.

An diesem Punkt sollte der Teig schön glatt und elastisch sein, leicht feucht, aber nicht klebrig bleiben. Der Duft von leicht säuerlichem Skyr mischt sich mit der frischen Hefe und weckt Vorfreude aufs Backen.

Den Teig decken wir nun mit einem sauberen Küchentuch ab und stellen ihn für mindestens 45 Minuten an einen warmen Ort, damit er gehen kann. Das Volumen verdoppelt sich ungefähr, was auch zeigt, dass die Hefe gut arbeitet.

Während der Teig ruht, bereiten wir den Belag vor. Die Zwiebel wird in feine Ringe geschnitten, die Champignons putzen wir und schneiden sie in dünne Scheiben. Die Paprika entkernen wir und schneiden sie in kleine Stücke oder Streifen. Wer mag, kann die Gemüsesorten auch kurz in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten, aber ich finde, der rohe, frische Geschmack auf der Pizza macht den Reiz aus.

Ist der Teig fertig gegangen, wird der Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze oder 200 Grad Umluft vorgeheizt. Wer einen Pizzastein hat, sollte diesen vorheizen – das sorgt für eine besonders knusprige Kruste.

Den Teig rollen wir jetzt auf einer bemehlten Fläche aus. Bei meinem Teig ergibt das ungefähr zwei mittelgroße Pizzableche. Den ausgerollten Teig legen wir auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Die passierten Tomaten werden großzügig auf dem Teig verteilt. Die Tomatensoße schmecke ich mit etwas Salz, Pfeffer und dem getrockneten Oregano ab – so bekommt sie eine schöne mediterrane Note.

Nun den Käse in kleine Stücke zupfen oder reiben und gleichmäßig über die Tomatensoße streuen. Darauf verteilen wir das vorbereitete Gemüse – die Zwiebelringe, Paprikastücke und Champignons. Wer mag, streut noch ein paar frische Kräuter oben drauf.

Jetzt wandert die Pizza in den Backofen. Die Backzeit beträgt insgesamt etwa 15 bis 20 Minuten, bis der Rand knusprig und leicht goldgelb ist und der Käse schön geschmolzen ist. Man kann zwischendurch gerne mal einen Blick in den Ofen werfen, damit nichts anbrennt.

Der Duft, der jetzt aus dem Ofen strömt, ist wirklich verführerisch. Der leichte Säuregeruch vom Skyr im Teig und das Aroma des gebackenen Gemüses mischen sich mit dem Duft von frischem Basilikum und Käse. Ganz besonders schön finde ich es, wenn man die Pizza nach dem Backen noch mit ein bisschen frischem Basilikum oder Rucola belegt – das gibt noch eine knackige Frische.

Zum Servieren schneide ich die Pizza in großzügige Stücke. Die Kinder lieben sie, weil sie nicht so mächtig ist wie unsere übliche Variante. Mein Mann und ich sind auch begeistert von der Kombination aus lockerem Teig, würziger Tomatensoße und frischem Belag.

Tipps und Varianten:
Diese Fitnesspizza mit Skyr lässt sich wunderbar an individuelle Vorlieben anpassen. Man kann das Gemüse ganz nach Saison wählen – Zucchini, Aubergine oder auch frische Tomatenscheiben passen prima und bringen immer wieder neuen Geschmack. Wer es gerne etwas herzhafter mag, kann mageren Schinken oder Putenbruststreifen als Belag verwenden oder ein wenig Feta zum Käse hinzufügen.

Den Skyr im Teig kann man manchmal mit Magerquark ersetzen, wenn gerade keiner da ist. Wichtig ist nur, dass die Konsistenz ähnlich bleibt, also weder zu flüssig noch zu trocken. Statt Vollkornmehl lässt sich auch nur Dinkel- oder Weizenmehl nehmen, aber Vollkornmehl bringt diesen besonderen nussigen und vollmundigen Geschmack, der den Fitnesscharakter der Pizza unterstreicht.

Für alle, die den Teig lieber knuspriger mögen, ist das Vorheizen eines Pizzasteins fast unverzichtbar. Alternativ funktioniert das Backblech auch, sollte aber schon mitgeheizt sein, damit die Hitze den Teig von unten schnell anbackt und nicht matschig wird.

Reste der Pizza bewahre ich gern im Kühlschrank auf. Sie lassen sich am nächsten Tag aufwärmen, entweder im Backofen bei ca. 180 Grad für 10 Minuten oder in der Pfanne kurz anbraten, damit die Kruste wieder knusprig wird. Im Mikrowellenherd wird der Teig leider schnell weich, das mochte bei uns niemand so gern.

Diese Pizza ist ideal für Familienessen unter der Woche, wenn man keine große Zeit hat, aber trotzdem etwas Frisches und Leckeres auf den Tisch bringen will. Auch für Gäste eignet sich die Pizza gut, besonders wenn man sie in verschiedene kleine Stücke schneidet und mit einem gemischten Salat serviert. Für einen gemütlichen Filmabend ist sie übrigens auch perfekt – man fühlt sich danach nicht träge oder voll, sondern angenehm gesättigt.

Wer gern experimentiert, kann den Teig auch mit ein paar Körnern oder Samen wie Chia oder Leinsamen aufpeppen – das gibt nicht nur eine interessante Textur, sondern macht die Pizza noch wertvoller. Besonders im Herbst und Winter bringen außerdem aromatische Gewürze oder getrocknete Tomaten eine tolle Abwechslung.

Kleiner Fehler, den ich selbst am Anfang gemacht habe: Den Teig nicht genug gehen lassen. Das führt dazu, dass der Teig zu dicht wird und die Pizza schwer im Magen liegt. Deshalb immer Geduld haben und den Teig gut aufgehen lassen. Auch das richtige Mischverhältnis von Mehl und Skyr ist entscheidend, damit der Teig die richtige Konsistenz bekommt.

Ich hoffe, ihr habt genauso viel Freude mit diesem Rezept wie ich und meine Familie. Es ist einfach, lecker und ein bisschen anders als die herkömmliche Pizza – eben eine echte Fitnesspizza mit Skyr, die man immer wieder machen möchte!

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