Zubereitung
Zuerst das Mehl zusammen mit der Trockenhefe, dem Zucker und dem Salz in eine große Schüssel geben. Alles kurz vermischen, damit sich die trockenen Zutaten gut verteilen.
Danach das lauwarme Wasser und das Olivenöl hinzufügen. Jetzt alles zu einem glatten Teig verkneten. Das geht entweder mit den Händen oder mit einer Küchenmaschine. Der Teig sollte weich und elastisch werden, aber nicht zu stark kleben.
Jetzt beginnt eigentlich schon der wichtigste Teil: Geduld. Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ungefähr 45 bis 60 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit wird er deutlich größer und schön locker.
Sobald der Teig aufgegangen ist, ihn nochmal kurz durchkneten und zu einem runden Brot formen. Wer mag, kann die Oberfläche leicht mit Mehl bestäuben und oben vorsichtig einschneiden. Genau dadurch bekommt das Brot später diese rustikale Optik wie vom Bäcker.
Nun das Brot vorsichtig in den Korb oder die Backform des Airfryers legen. Wichtig ist, dass noch etwas Platz bleibt, damit die Luft gut zirkulieren kann.
Jetzt das Brot bei 180 Grad ungefähr 18 bis 22 Minuten backen. Je nach Airfryer kann die Zeit leicht variieren. Das Brot sollte außen schön goldbraun und knusprig werden.
Schon nach einigen Minuten beginnt die Küche unglaublich nach frischem Brot zu riechen. Genau dieser Moment macht selbstgebackenes Brot irgendwie immer besonders.
Wenn das Brot fertig ist, kurz herausnehmen und einige Minuten abkühlen lassen. Auch wenn es schwerfällt: Nicht sofort anschneiden. Dadurch bleibt das Brot innen schön locker.
Tipps und Variationen
Besonders lecker wird das Brot mit etwas grobem Meersalz oder Körnern auf der Oberfläche. Sonnenblumenkerne, Sesam oder Leinsamen passen perfekt dazu.
Wer es rustikaler mag, kann einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen. Dadurch bekommt das Brot einen kräftigeren Geschmack.
Sehr beliebt ist auch eine Variante mit Kräutern oder geriebenem Käse im Teig. Besonders etwas Rosmarin oder italienische Kräuter passen unglaublich gut.
Wenn das Brot am nächsten Tag etwas fester wird, einfach kurz erneut im Airfryer aufbacken. Danach schmeckt es fast wieder wie frisch gebacken.
Am besten schmeckt dieses Brot übrigens noch leicht warm mit Butter, Frischkäse oder einer einfachen Suppe dazu. Genau solche einfachen Dinge machen oft die gemütlichsten Mahlzeiten überhaupt.
Und ehrlich gesagt ist es jedes Mal wieder ein kleines Erfolgserlebnis, wenn man ein richtig schönes Brot aus dem Airfryer holt und die Kruste beim Anschneiden leicht knackt. Genau dann weiß man wieder, warum selbstgebackenes Brot einfach etwas Besonderes bleibt.
Page: 1 2
Es gibt kaum etwas Schöneres als den Duft von frisch gebackenem Brot, der morgens durch…
Früher habe ich mir über Gemüsebrühe eigentlich nie besonders viele Gedanken gemacht. Wenn ich eine…
Es gibt Gerichte, bei denen schon der Duft aus der Küche genügt, um schöne Erinnerungen…
Manchmal sind es die einfachsten Gewohnheiten, die uns besonders neugierig machen. Ein Glas warmes Wasser…
Es gibt Rezepte, die entdeckt man ganz zufällig und möchte sie danach nie wieder missen.…
Manchmal sind es die einfachsten Dinge, die uns am längsten in Erinnerung bleiben. Ein bestimmter…