Zubereitung
Zuerst werden die Kartoffeln vorbereitet. Waschen Sie die Kartoffeln gründlich unter fließendem Wasser. Wenn Sie möchten, können Sie die Schale dranlassen – viele Menschen mögen den rustikalen Geschmack von Kartoffeln mit Schale. Alternativ können Sie die Kartoffeln natürlich auch schälen.
Anschließend schneiden Sie die Kartoffeln in gleichmäßige Stifte. Versuchen Sie, die Pommes nicht zu dünn zu schneiden, denn sehr dünne Stifte trocknen im Ofen schneller aus. Mitteldicke Pommes gelingen meist am besten.
Jetzt kommt der kleine Trick, der den Unterschied macht.
Geben Sie die geschnittenen Kartoffeln in einen Topf mit kaltem Wasser und spülen Sie sie kurz ab. Dadurch wird ein Teil der Stärke entfernt, die sonst dafür sorgt, dass die Pommes zusammenkleben.
Danach bringen Sie frisches Wasser zum Kochen. Geben Sie einen Esslöffel Essig ins Wasser und legen Sie die Kartoffelstifte hinein. Lassen Sie sie etwa zwei bis drei Minuten leicht kochen.
Dieser Schritt nennt sich Blanchieren. Die Kartoffeln werden dabei nur kurz vorgegart.
Danach schütten Sie die Pommes in ein Sieb und lassen sie gut abtropfen. Anschließend legen Sie sie auf ein Küchenhandtuch oder Küchenpapier und tupfen sie trocken. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Pommes später im Ofen knusprig werden.
Heizen Sie nun den Backofen auf etwa 190–200 Grad Celsius vor.
Geben Sie die Pommes in eine große Schüssel und mischen Sie sie mit zwei bis drei Esslöffeln Öl. Achten Sie darauf, dass alle Pommes leicht mit Öl bedeckt sind, aber nicht darin schwimmen.
Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus und verteilen Sie die Pommes darauf. Wichtig ist, dass sie möglichst nicht übereinander liegen. Wenn die Pommes zu dicht liegen, werden sie eher weich als knusprig.
Schieben Sie das Blech in den Ofen und backen Sie die Pommes etwa 25 bis 30 Minuten.
Nach ungefähr der Hälfte der Zeit wenden Sie die Pommes einmal mit einem Pfannenwender. Dadurch werden sie gleichmäßig braun.
Sobald sie goldbraun und knusprig sind, nehmen Sie sie aus dem Ofen und würzen sie mit Salz. Wer möchte, kann zusätzlich Paprikapulver oder andere Gewürze darüberstreuen.
Und schon sind die selbstgemachten Pommes fertig.
Tipps
Mit ein paar kleinen Tricks werden Ofen-Pommes noch besser.
Ein sehr wichtiger Punkt ist die Kartoffelsorte. Mehligkochende Kartoffeln sorgen meist für besonders fluffige Pommes. Vorwiegend festkochende Kartoffeln funktionieren ebenfalls gut.
Auch das Vorheizen des Backofens spielt eine Rolle. Wenn der Ofen bereits heiß ist, beginnen die Pommes sofort zu backen und werden schneller knusprig.
Wenn Sie besonders knusprige Pommes mögen, können Sie die Backofentemperatur in den letzten fünf Minuten leicht erhöhen.
Viele Menschen würzen Pommes erst nach dem Backen. Das hat einen einfachen Grund: Salz entzieht den Kartoffeln Feuchtigkeit. Wenn man zu früh salzt, können die Pommes schneller weich werden.
Für Abwechslung können Sie auch verschiedene Gewürze ausprobieren. Sehr beliebt sind zum Beispiel Paprikapulver, Knoblauchpulver oder ein wenig Rosmarin.
Bei uns zuhause werden die Pommes übrigens am liebsten mit selbstgemachter Knoblauchsoße oder einfach mit Ketchup gegessen.
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