1. Ein einfacher Dufttrick mit Natron
Natron gehört zu den klassischen Hausmitteln, die in vielen Haushalten verwendet werden. Es kann bestimmte Gerüche aufnehmen beziehungsweise neutralisieren und eignet sich deshalb auch für einen kleinen selbstgemachten Geruchsabsorber.
Dafür benötigt man:
3 EL Natron
Ein kleines offenes Glas oder eine Schale
Optional einige Tropfen eines geeigneten Duftöls
Das Natron einfach in das Glas geben und an einer trockenen, sicheren Stelle im Badezimmer aufstellen.
Wer einen angenehmen Duft bevorzugt, kann wenige Tropfen Duftöl hinzufügen. Allerdings sollte das Glas außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren stehen.
Die Mischung bei Bedarf erneuern, insbesondere wenn sie feucht geworden ist oder nicht mehr angenehm riecht.
2. Der Trick mit den ätherischen Ölen
Wer den Duft von Lavendel, Zitrone oder Eukalyptus mag, kann auch einen Duftstein verwenden.
Dazu einige Tropfen eines geeigneten ätherischen Öls auf einen dafür vorgesehenen Duftstein geben und diesen auf ein kleines Tellerchen stellen.
Der Duft verteilt sich nach und nach im Raum. Wie lange er wahrnehmbar bleibt, hängt von der Raumgröße, der Belüftung und dem verwendeten Öl ab.
Besonders angenehm sind im Badezimmer frische, leichte Düfte. Zu intensive Parfümnoten können in kleinen Räumen schnell unangenehm werden.
Ätherische Öle sollten nicht unverdünnt auf empfindliche Oberflächen gelangen und bei Haustieren nur mit entsprechender Vorsicht verwendet werden.
3. Warum regelmäßiges Lüften so wichtig ist
Einer der einfachsten Tricks für ein frisch riechendes Badezimmer kostet überhaupt nichts: regelmäßiges Lüften.
Nach dem Duschen sollte feuchte Luft möglichst schnell nach draußen gelangen. Ein geöffnetes Fenster oder eine funktionierende Abluftanlage hilft dabei, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren.
Auch Handtücher sollten nach der Benutzung so aufgehängt werden, dass sie vollständig trocknen können.
Wer nasse Handtücher zusammengefaltet liegen lässt, riskiert, dass sie schon nach kurzer Zeit muffig riechen.
Ein kleiner Unterschied im Alltag kann deshalb mehr bewirken als ein teurer Raumduft.
4. Abflüsse regelmäßig reinigen
Manchmal kommt der unangenehme Geruch gar nicht von der Toilette, sondern aus dem Waschbecken oder der Dusche.
Hier sammeln sich im Laufe der Zeit Haare, Seifenreste und andere Rückstände. Besonders wenn ein Abfluss selten benutzt wird, kann außerdem Wasser aus dem Geruchsverschluss verdunsten.
Bei unangenehmen Gerüchen sollte man deshalb zunächst den Abfluss kontrollieren.
Sichtbare Haare und Ablagerungen entfernen, herausnehmbare Siebe gründlich reinigen und den Abfluss mit Wasser durchspülen.
Bei hartnäckigen Verstopfungen sind geeignete mechanische Reinigungsmethoden oft sinnvoller als das wahllose Zusammenmischen verschiedener Hausmittel.
Wichtig: Unterschiedliche Reinigungsmittel niemals miteinander mischen. Besonders chlorhaltige Reiniger dürfen nicht mit Essig, Säuren oder anderen Reinigungsprodukten kombiniert werden, da gefährliche Gase entstehen können.
5. Der oft vergessene Bereich rund um die Toilette
Viele Menschen reinigen regelmäßig die Toilettenschüssel, vergessen dabei aber den Bereich rund um den Toilettenfuß, die Scharniere des WC-Sitzes oder die Außenseite der Schüssel.
Gerade an diesen Stellen können sich kleine Rückstände ansammeln, die später unangenehm riechen.
Deshalb lohnt es sich, bei der wöchentlichen Badezimmerreinigung auch diese Bereiche gründlich abzuwischen.
Ein mildes, für die jeweilige Oberfläche geeignetes Reinigungsmittel reicht dafür häufig aus.
Anschließend mit einem sauberen Tuch nachtrocknen, damit keine unnötige Feuchtigkeit zurückbleibt.
6. Ein selbstgemachtes Duftsäckchen
Wer keine Sprays verwenden möchte, kann sich mit wenigen Zutaten ein kleines Duftsäckchen herstellen.
Dafür eignen sich beispielsweise:
Getrocknete Lavendelblüten
Getrocknete Zitronen- oder Orangenschalen
Ein kleiner Stoffbeutel
Optional etwas getrockneter Rosmarin
Die Zutaten gut trocknen lassen, miteinander vermischen und in einen kleinen Stoffbeutel füllen.
Anschließend an einer trockenen Stelle im Badezimmer aufhängen.
Das Duftsäckchen gibt einen dezenten Duft ab und kann bei Bedarf ausgetauscht werden. Besonders schön ist diese Methode, wenn man natürliche, nicht zu intensive Düfte bevorzugt.
7. Was man bei Reinigungstabletten unbedingt vermeiden sollte
Auch wenn der Trick mit der WC-Tablette im Internet sehr einfach aussieht, sollte man einige Dinge beachten.
Spülkastentabletten sind nicht für jede Toilette geeignet. Manche Hersteller raten ausdrücklich von bestimmten Zusätzen im Spülkasten ab, weil diese Dichtungen oder Kunststoffteile angreifen können.
Außerdem sind Spülkastentabletten keine gewöhnlichen Raumduftprodukte. Sie enthalten Reinigungschemikalien, die entsprechend den Sicherheitshinweisen verwendet werden müssen.
Eine Tablette sollte deshalb niemals zerkleinert, mit anderen Reinigern vermischt oder zweckentfremdet werden.
Wer unsicher ist, verwendet besser einen geeigneten WC-Reiniger nach Anleitung und stellt zusätzlich einen separaten Raumduft auf.
Wie bleibt das Badezimmer möglichst lange frisch?
Am besten funktioniert eine Kombination aus mehreren einfachen Gewohnheiten. Wer das Badezimmer regelmäßig reinigt, nach dem Duschen gut lüftet, Handtücher vollständig trocknen lässt und Abflüsse sauber hält, verhindert viele unangenehme Gerüche bereits an ihrer Ursache.
Ein zusätzlicher Duftstein, ein kleines Duftsäckchen oder ein geeigneter Raumduft kann anschließend für eine angenehme Atmosphäre sorgen.
Dabei muss ein Badezimmer nicht ständig intensiv nach Parfüm riechen. Oft reicht schon ein dezenter, sauberer Duft, damit der Raum einladend wirkt.
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