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Omas cremiger Tortellinisalat mit Schinken und Käse – einmal probiert, immer wieder gemacht!

Genau diese Kombination macht den Tortellinisalat so interessant. Jeder Bissen schmeckt ein wenig anders: Mal erwischt man ein Stück Käse, mal etwas Schinken und dann wieder ein kleines Stück Ananas.

Ich habe im Laufe der Zeit verschiedene Nudelsalate ausprobiert, aber diese Variante hat einen festen Platz in meiner Rezeptsammlung bekommen. Besonders wenn Besuch kommt, bereite ich gern eine größere Portion zu.

Zutaten für Omas cremigen Tortellinisalat

Für etwa 6 bis 8 Portionen benötigen Sie:

500 g Tortellini, vorzugsweise mit Käsefüllung

200 g Kochschinken

250 g Emmentaler

1 kleine Stange Lauch

1 Dose Ananasstücke (etwa 340 g Abtropfgewicht)

200–250 g Mayonnaise

1 TL Currypulver

3–5 EL Ananassaft aus der Dose

Salz nach Geschmack

Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Etwas frische Petersilie zum Garnieren, nach Belieben

Die Mengen lassen sich problemlos anpassen. Wer besonders gern Käse isst, kann etwas mehr Emmentaler verwenden. Wer einen fruchtigeren Salat bevorzugt, nimmt ein paar zusätzliche Ananasstücke.

Bei den Tortellini eignen sich sowohl frische Produkte aus dem Kühlregal als auch getrocknete Tortellini. Wichtig ist lediglich, dass sie entsprechend der Packungsanweisung gekocht werden.

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Die Tortellini richtig kochen

Bringen Sie zunächst einen großen Topf mit ausreichend Wasser zum Kochen. Geben Sie etwas Salz hinzu und anschließend die Tortellini.

Kochen Sie die kleinen Teigtaschen nach Packungsanweisung, bis sie gar sind. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu weich werden. Wenn Tortellini zu lange kochen, können sie später beim Vermengen auseinanderfallen.

Gießen Sie die fertigen Tortellini in ein Sieb und lassen Sie sie gut abtropfen. Anschließend sollten sie vollständig abkühlen.

Dieser Schritt ist besonders wichtig. Werden die Tortellini noch heiß mit der Mayonnaise vermischt, kann das Dressing seine schöne cremige Konsistenz verlieren.

2. Den Schinken vorbereiten

Während die Tortellini abkühlen, schneiden Sie den Kochschinken in kleine Würfel oder schmale Streifen.

Ich bevorzuge kleine Würfel, weil sich diese besonders gleichmäßig im Salat verteilen. So bekommt man bei fast jedem Löffel etwas Schinken ab.

Achten Sie darauf, einen Kochschinken zu verwenden, dessen Geschmack Ihnen auch pur gefällt. Da der Salat nur wenige Zutaten enthält, beeinflusst die Qualität des Schinkens das Ergebnis deutlich.

3. Den Käse schneiden

Schneiden Sie den Emmentaler ebenfalls in kleine Würfel.

Alternativ können Sie ihn in feine Streifen schneiden. Beide Varianten funktionieren wunderbar.

Emmentaler passt besonders gut zu diesem Rezept, weil er einen angenehm nussigen Geschmack besitzt. Wer einen milderen Käse bevorzugt, kann stattdessen Gouda verwenden.

4. Den Lauch gründlich reinigen

Entfernen Sie die äußeren Blätter des Lauchs und schneiden Sie die Wurzel ab.

Halbieren Sie die Stange längs und waschen Sie sie sorgfältig unter fließendem Wasser. Zwischen den einzelnen Schichten kann sich Erde befinden, die unbedingt entfernt werden sollte.

Schneiden Sie den Lauch anschließend in sehr feine Ringe.

Für dieses Rezept wird der Lauch roh verwendet. Dadurch bleibt er knackig und verleiht dem Salat eine angenehme Frische. Wer den Geschmack von rohem Lauch als zu intensiv empfindet, kann die Ringe kurz blanchieren und anschließend vollständig abkühlen lassen.

5. Die Ananas vorbereiten

Öffnen Sie die Dose mit den Ananasstücken und gießen Sie den Inhalt durch ein Sieb.

Fangen Sie den Saft unbedingt in einer kleinen Schüssel auf. Wir benötigen später einige Esslöffel davon für das Dressing.

Falls die Ananasstücke sehr groß sind, schneiden Sie diese etwas kleiner.

Die Ananas sollte gut abtropfen, damit der Salat später nicht zu flüssig wird.

6. Das cremige Dressing anrühren

Geben Sie die Mayonnaise in eine große Schüssel.

Fügen Sie zunächst einen Teelöffel Currypulver sowie drei Esslöffel Ananassaft hinzu. Verrühren Sie alles sorgfältig, bis eine gleichmäßige, cremige Soße entsteht.

Würzen Sie mit etwas Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer.

Probieren Sie das Dressing unbedingt, bevor Sie es mit den übrigen Zutaten vermischen.

Wenn es Ihnen zu dick erscheint, können Sie noch ein wenig Ananassaft hinzufügen. Mögen Sie den Currygeschmack besonders gern, darf auch eine kleine zusätzliche Prise Currypulver hinein.

Die Soße sollte cremig sein und die Tortellini später gut umhüllen, ohne sich am Boden der Schüssel abzusetzen.

7. Alle Zutaten vermengen

Geben Sie die vollständig abgekühlten Tortellini in eine große Salatschüssel.

Fügen Sie Schinken, Käse, Lauch und Ananasstücke hinzu.

Verteilen Sie anschließend das vorbereitete Dressing darüber.

Vermengen Sie alle Zutaten vorsichtig mit einem großen Löffel. Arbeiten Sie dabei möglichst behutsam, damit die Tortellini ihre Form behalten.

Schon jetzt sieht der Salat wunderbar appetitlich aus. Die hellen Tortellini, die rosafarbenen Schinkenstücke und die grünen Lauchringe ergeben eine schöne Mischung.

8. Den Salat durchziehen lassen

Decken Sie die Schüssel ab und stellen Sie den Tortellinisalat für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Noch besser schmeckt er häufig, wenn er zwei bis drei Stunden durchziehen darf.

Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen des Dressings mit den übrigen Zutaten. Die Tortellini nehmen etwas von der Soße auf und der gesamte Salat bekommt einen harmonischeren Geschmack.

Vor dem Servieren sollten Sie ihn noch einmal vorsichtig umrühren und abschmecken.

Falls die Tortellini inzwischen viel Dressing aufgenommen haben, können Sie einen kleinen Löffel Mayonnaise oder etwas Naturjoghurt unterrühren.

Zum Schluss nach Belieben mit frischer Petersilie garnieren.

Der kleine Trick, der den Salat besonders cremig macht

Meine Tante verriet mir damals einen Tipp, den ich bis heute beherzige: Das Dressing sollte nicht zu sparsam bemessen werden.

Tortellini nehmen während des Durchziehens etwas Flüssigkeit auf. Wenn man bereits beim Vermengen nur sehr wenig Dressing verwendet, kann der Salat später trocken wirken.

Deshalb bereite ich die Soße lieber etwas großzügiger zu. Einen kleinen Teil stelle ich zunächst beiseite und gebe ihn erst kurz vor dem Servieren dazu, falls der Salat noch etwas Cremigkeit benötigt.

Dabei muss es nicht immer ausschließlich Mayonnaise sein. Wer den Geschmack etwas leichter gestalten möchte, kann einen Teil durch Naturjoghurt ersetzen.

Das Ergebnis wird dadurch etwas frischer und weniger üppig.

Besonders gut funktioniert eine Mischung aus etwa zwei Teilen Mayonnaise und einem Teil Joghurt. So bleibt die typische Cremigkeit erhalten, während die Soße eine angenehm milde Note bekommt.

Warum der Salat am nächsten Tag oft noch besser schmeckt

Viele Nudelsalate schmecken direkt nach der Zubereitung bereits gut. Doch bei diesem Rezept lohnt es sich, etwas Geduld zu haben.

Während der Ruhezeit verteilen sich Curry, Ananassaft und die Würze des Schinkens gleichmäßiger im Salat.

Die Tortellini nehmen einen Teil der Soße auf und schmecken dadurch besonders aromatisch.

Deshalb bereite ich den Salat für Familienfeiern gern einige Stunden im Voraus zu. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass ich mich kurz vor dem Essen um andere Dinge kümmern kann.

Wichtig ist allerdings, den Salat während dieser Zeit gut abgedeckt im Kühlschrank aufzubewahren. Gerade wegen der Mayonnaise, des Schinkens und der gekochten Tortellini sollte er nicht lange ungekühlt stehen.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Obwohl das Rezept ausgesprochen einfach ist, gibt es einige Kleinigkeiten, die das Ergebnis beeinflussen können.

Die Tortellini zu lange kochen: Werden sie zu weich, verlieren sie beim Vermischen ihre Form. Halten Sie sich deshalb an die Garzeit auf der Verpackung.

Warme Tortellini verwenden: Lassen Sie die Pasta vollständig abkühlen, bevor Sie das Dressing hinzufügen.

Zu viel Ananassaft verwenden: Der Saft gibt der Soße eine angenehme Süße, kann sie aber auch zu flüssig machen. Geben Sie ihn deshalb nach und nach hinzu.

Den Lauch zu grob schneiden: Große Lauchstücke können geschmacklich sehr dominant sein. Feine Ringe verteilen sich besser.

Den Salat nicht abschmecken: Schinken und Käse bringen bereits Salz mit. Würzen Sie daher vorsichtig und probieren Sie den Salat vor dem Servieren.

Leckere Varianten für jeden Geschmack

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich auf viele verschiedene Arten abwandeln lässt.

Wenn ich den Salat für eine größere Familienfeier zubereite, halte ich mich meistens an das klassische Rezept. Für ein schnelles Mittagessen experimentiere ich dagegen gern mit zusätzlichen Zutaten.

Mit Erbsen und Mais

Eine Handvoll gekochte Erbsen oder etwas abgetropfter Mais machen den Salat noch bunter.

Besonders Kinder mögen diese Variante häufig sehr gern, weil sie mild und leicht süßlich schmeckt.

Mit Paprika

Eine kleine rote Paprika sorgt für zusätzliche Frische und einen angenehmen Biss.

Schneiden Sie die Paprika möglichst klein, damit sie gut zu den übrigen Zutaten passt.

Mit Gewürzgurken

Wer süß-herzhafte Kombinationen liebt, kann einige fein gewürfelte Gewürzgurken hinzufügen.

Sie bringen eine leicht säuerliche Note mit und bilden einen schönen Gegensatz zur Ananas.

Ohne Ananas

Nicht jeder mag Obst in herzhaften Salaten. Das ist natürlich Geschmackssache.

Wenn Sie keine Ananas verwenden möchten, können Sie das Dressing mit etwas Gurkenwasser oder Zitronensaft abschmecken.

So entsteht eine klassischere Variante, die ebenfalls hervorragend schmeckt.

Mit Hähnchen statt Schinken

Auch gegarte, vollständig abgekühlte Hähnchenbrust lässt sich wunderbar verwenden.

Schneiden Sie das Fleisch in kleine Würfel und mischen Sie es anstelle des Kochschinkens unter die Tortellini.

Diese Variante eignet sich besonders gut, wenn Sie bereits etwas gegartes Hähnchenfleisch übrig haben.

Welcher Käse passt am besten?

Im ursprünglichen Rezept wird Emmentaler verwendet. Und tatsächlich finde ich, dass sein leicht nussiger Geschmack wunderbar mit der cremigen Soße harmoniert.

Trotzdem kann man den Käse problemlos austauschen.

Gouda ist beispielsweise eine gute Wahl, wenn man es etwas milder mag. Ein mittelalter Gouda bringt eine angenehme Würze mit, ohne den Geschmack der übrigen Zutaten zu überdecken.

Auch Butterkäse eignet sich für Menschen, die einen besonders milden Salat bevorzugen.

Wer es kräftiger mag, kann eine kleine Menge würzigen Bergkäse hinzufügen.

Ich würde allerdings davon abraten, mehrere sehr intensive Käsesorten miteinander zu kombinieren. Der besondere Reiz dieses Tortellinisalats liegt schließlich darin, dass Schinken, Käse, Lauch, Ananas und Dressing geschmacklich zusammenpassen.

Tortellinisalat für Geburtstage und Familienfeiern

Es gibt kaum eine Feier, bei der ein guter Nudelsalat nicht willkommen ist.

Besonders im Sommer, wenn gegrillt wird, sind solche Beilagen ausgesprochen praktisch. Man kann sie vorbereiten, in einer großen Schüssel servieren und jeder nimmt sich einfach die gewünschte Portion.

Dieser Tortellinisalat passt hervorragend zu gegrilltem Hähnchen, Bratwürstchen oder Gemüse.

Auch zu frischem Baguette schmeckt er wunderbar.

Wenn ich Gäste erwarte, bereite ich meistens etwas mehr zu als ursprünglich geplant. Erfahrungsgemäß greifen viele Menschen gern ein zweites Mal zu.

Für ein größeres Buffet lässt sich die Zutatenmenge einfach verdoppeln.

Achten Sie dann darauf, eine ausreichend große Schüssel zu verwenden, damit Sie alles gut vermischen können.

Bei warmem Wetter stelle ich lieber kleinere Portionen auf den Tisch und bewahre den Rest gekühlt auf. So bleibt der Salat länger frisch.

Kann man den Tortellinisalat am Vortag vorbereiten?

Ja, das funktioniert sehr gut.

Gerade wenn man Gäste erwartet, ist es angenehm, nicht alles am selben Tag zubereiten zu müssen.

Kochen Sie die Tortellini, bereiten Sie die übrigen Zutaten vor und vermengen Sie alles mit dem Dressing.

Anschließend kommt die Schüssel gut abgedeckt in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag sollten Sie den Salat noch einmal vorsichtig umrühren.

Da die Tortellini über Nacht etwas Flüssigkeit aufnehmen können, kann es sinnvoll sein, noch einen kleinen Löffel Dressing hinzuzufügen.

Bei durchgehend guter Kühlung und hygienischer Zubereitung lassen sich Reste in der Regel noch am folgenden Tag genießen. Insgesamt sollte der Salat möglichst innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht werden.

Lassen Sie ihn nicht unnötig lange bei Zimmertemperatur stehen.

Was passt zu diesem cremigen Salat?

Ich serviere den Tortellinisalat besonders gern mit frischem Brot.

Ein knuspriges Baguette passt wunderbar zur cremigen Soße. Auch selbst gebackene Brötchen sind eine schöne Ergänzung.

Wer ein vollständiges Abendessen daraus machen möchte, kann einen einfachen grünen Salat oder einige frische Tomaten dazu reichen.

Bei Grillfesten passt der Tortellinisalat hervorragend zu Fleisch, Fisch oder gegrilltem Gemüse.

Er ist aber auch sättigend genug, um allein als kalte Hauptmahlzeit serviert zu werden.

Gerade an warmen Tagen, wenn man keine Lust auf langes Kochen hat, ist das besonders praktisch.

Warum ich dieses Rezept immer wieder mache

In meiner Rezeptsammlung gibt es viele Salate. Einige sind besonders schnell, andere schmecken außergewöhnlich frisch und wieder andere eignen sich hervorragend für festliche Anlässe.

Doch dieser Tortellinisalat verbindet für mich mehrere Vorteile.

Er lässt sich ohne komplizierte Arbeitsschritte zubereiten, benötigt gut erhältliche Zutaten und kann problemlos vorbereitet werden.

Außerdem schmeckt er sowohl Erwachsenen als auch vielen Kindern.

Besonders schön finde ich, dass man ihn ganz nach den eigenen Vorlieben verändern kann.

Manchmal verwende ich etwas mehr Lauch, manchmal gebe ich eine kleine rote Paprika hinzu. Wenn ich es besonders cremig mag, bereite ich etwas zusätzliches Dressing zu.

Trotzdem komme ich immer wieder auf die klassische Kombination aus Tortellini, Kochschinken, Emmentaler, Lauch und Ananas zurück.

Sie erinnert mich an jenen Sonntagnachmittag, an dem ich den Salat zum ersten Mal probierte.

Und genau solche Rezepte sind für mich die schönsten: unkompliziert, lecker und mit einer kleinen Geschichte verbunden.

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