Das lauwarme Wasser in eine große Schüssel geben und die Hefe darin vollständig auflösen. Anschließend das Mehl hinzufügen und alles kurz vermengen.
Nun Salz und Olivenöl dazugeben und den Teig mindestens zehn Minuten kräftig kneten. Anfangs wirkt er noch etwas klebrig, entwickelt aber mit jeder Minute eine glatte und elastische Konsistenz.
Den Teig zu einer Kugel formen, leicht mit Olivenöl bestreichen und in einer abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen. Noch besser wird das Ergebnis nach zwei bis vier Stunden. Wer besonders viel Aroma möchte, lässt den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen.
Nach der Gehzeit den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in vier gleich große Portionen teilen. Jede Portion vorsichtig zu einer Kugel formen und nochmals etwa 20 Minuten entspannen lassen.
Anschließend den Teig mit den Händen von der Mitte nach außen drücken und vorsichtig auseinanderziehen. So bleibt der Rand schön luftig. Ein Nudelholz sollte möglichst nicht verwendet werden, da dabei viele Luftblasen verloren gehen.
Den Teig mit Tomatensauce bestreichen und nach Belieben belegen. Weniger ist dabei oft mehr – zu viele Zutaten können den Boden weich werden lassen.
Im gut vorgeheizten Backofen bei 250 °C Ober-/Unterhitze etwa 8 bis 12 Minuten backen. Wer einen Pizzastein oder Pizzastahl besitzt, erhält eine besonders knusprige Unterseite.
Die besten Tipps für Pizza wie aus der Pizzeria
Den Teig möglichst lange gehen lassen – das verbessert Geschmack und Konsistenz deutlich.
Den Backofen mindestens 30 Minuten vollständig vorheizen.
Mozzarella gut abtropfen lassen, damit die Pizza nicht zu feucht wird.
Den Teig lieber mit den Händen formen als ausrollen.
Hochwertiges Olivenöl erst nach dem Backen über die Pizza geben – das sorgt für ein besonders feines Aroma.
Beliebte Varianten
Dieses Grundrezept eignet sich für nahezu jede Pizza.
Margherita: Tomatensauce, Mozzarella und frisches Basilikum.
Salami: Tomatensauce, Mozzarella und italienische Salami.
Prosciutto e Funghi: Kochschinken, Champignons und Mozzarella.
Vegetarisch: Paprika, Zucchini, rote Zwiebeln, Oliven und etwas Rucola nach dem Backen.
Diavola: Scharfe Salami, Peperoni und etwas Chiliöl.
Häufige Fragen
Warum wird mein Pizzateig nicht locker?
Oft hatte der Teig zu wenig Zeit zum Gehen oder das Wasser war zu heiß beziehungsweise zu kalt. Auch eine zu kurze Knetzeit kann das Ergebnis beeinflussen.
Kann ich den Teig vorbereiten?
Ja. Nach dem ersten Gehen einfach in Portionen teilen und luftdicht verschlossen bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.
Welches Mehl eignet sich am besten?
Für eine besonders authentische Pizza empfehlen viele Pizzerien Mehl Typ 00. Typ 550 ist eine hervorragende Alternative und in Deutschland leicht erhältlich.
Warum wird der Boden nicht knusprig?
Der Ofen ist häufig nicht heiß genug oder das Backblech wurde nicht vorgeheizt. Je höher die Temperatur, desto besser gelingt eine knusprige Pizza.
Fazit
Ein guter Pizzateig braucht keine komplizierten Zutaten, sondern vor allem etwas Zeit. Mit diesem Rezept gelingt ein elastischer, aromatischer Teig, der außen knusprig und innen wunderbar luftig wird. Ob für einen gemütlichen Pizzaabend mit der Familie oder als Highlight für Gäste – selbst gemachte Pizza schmeckt nicht nur frischer, sondern lässt sich auch ganz nach dem eigenen Geschmack belegen.
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