Gemüsefrikadellen aus der Heißluftfritteuse einfach zubereitet
Manchmal darf es in der Küche ruhig unkompliziert, gesund und trotzdem richtig lecker sein. Gemüsefrikadellen gehören für mich zu den Gerichten, die nicht nur wunderbar frisch schmecken, sondern auch gut zu jeder Gelegenheit passen – egal ob als Snack zwischendurch, zum Salat oder als Beilage zum Abendessen. Die Heißluftfritteuse macht das Ganze noch leichter, weil die Frikadellen außen knusprig und innen saftig werden, ohne dass man viel Fett verwenden muss. Dieses Rezept habe ich oft ausprobiert und variiert, bis es genau so gelungen ist, wie es mir am besten schmeckt.
Zutaten:
– 2 große Karotten
– 1 kleine Zucchini
– 1 kleine Zwiebel
– 100 g frischer Spinat oder alternativ Blattspinat aus dem TK, aufgetaut und gut ausgepresst
– 2 Eier
– 80 g Paniermehl oder Semmelbrösel
– 50 g geriebener Käse (z. B. Gouda oder Emmentaler)
– 1 Knoblauchzehe
– Salz und Pfeffer nach Geschmack
– 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
– 1 TL getrocknete Kräuter (z. B. Petersilie oder Oregano)
– Öl zum Einfetten der Heißluftfritteuse
Zubereitung:
Zuerst das Gemüse gut waschen. Die Karotten grob raspeln, die Zucchini ebenfalls raspeln und in ein sauberes Küchentuch geben, um die überschüssige Flüssigkeit auszudrücken. Die Zwiebel fein hacken oder reiben, und den Spinat ebenfalls fein schneiden.
In einer großen Schüssel das Gemüse zusammen mit den Eiern vermengen. Den Knoblauch sehr fein hacken oder pressen und mit in die Schüssel geben. Anschließend den geriebenen Käse, das Paniermehl sowie die Gewürze unterrühren. Die Masse sollte gut formbar sein, eventuell noch etwas Paniermehl zugeben, falls sie zu feucht ist.
Aus der Masse nun kleine Frikadellen formen – etwa handtellergroß. Die Heißluftfritteuse auf 180 Grad vorheizen und den Korb leicht mit Öl einfetten, damit nichts kleben bleibt. Die Gemüsefrikadellen nebeneinander hineinlegen, dabei genügend Abstand lassen.
Für ca. 15 Minuten goldbraun backen. Nach der Hälfte der Zeit die Frikadellen vorsichtig wenden, damit sie von beiden Seiten knusprig werden.
Tipps und Varianten:
Wer die Gemüsefrikadellen noch würziger mag, kann etwas Senf oder frisch geriebenen Ingwer in die Mischung geben. Für eine vegane Variante lassen sich die Eier durch einen Leinsamen-Ersatz (1 EL Leinmehl mit 3 EL Wasser) tauschen. Statt Spinat kann man auch gut Mangold oder frischen Basilikum verwenden. Wer es exotisch mag, fügt etwas Currypulver hinzu. Die Frikadellen schmecken kalt als Snack genauso gut wie warm mit einem Dip aus Joghurt und frischen Kräutern. Reste lassen sich prima einfrieren und bei Bedarf schnell in der Heißluftfritteuse aufknuspern. Viel Freude beim Ausprobieren und Genießen!
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