Nun kommt die Würzmischung. Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Knoblauchpulver vermische ich in einer kleinen Schale und streue alles gleichmäßig über die Filets. Zum Schluss träufle ich ein paar Tropfen Zitronensaft darüber. Schon jetzt duftet es frisch und leicht, fast wie ein Spaziergang am Meer.
Die Filets lege ich nebeneinander in den Korb der Heißluftfritteuse. Wichtig ist, dass sie sich nicht überlappen, damit die heiße Luft rundherum zirkulieren kann. Dann gare ich den Fisch für etwa 8 bis 10 Minuten, je nach Dicke der Stücke. Man muss ihn nicht wenden, was ich besonders angenehm finde – kein Hantieren, kein Zerfallen.
Während der Fisch gart, bereite ich gern eine kleine Beilage vor. Oft schneide ich einfach einen frischen Salat oder dünste etwas Gemüse. So entsteht ganz nebenbei ein vollständiges, ausgewogenes Essen.
Wenn die Zeit abgelaufen ist, öffne ich die Heißluftfritteuse, und jedes Mal bin ich wieder begeistert: Der Fisch ist außen zart gebräunt, innen wunderbar saftig und lässt sich mit der Gabel ganz leicht teilen. Genau so soll Kabeljau sein.
Vor dem Servieren streue ich noch etwas frische Petersilie oder Dill darüber. Diese Kräuter bringen nicht nur Farbe, sondern auch eine leichte, aromatische Note, die perfekt zum Fisch passt.
Tipps und Variationen
Was ich an diesem Rezept besonders liebe, ist seine Wandelbarkeit. Man kann es ganz nach Geschmack verändern, ohne dass es kompliziert wird. Wer es etwas kräftiger mag, kann eine Prise Zitronenschale oder einen Hauch Senfpulver hinzufügen. Für eine mediterrane Variante passen auch getrocknete Kräuter wie Oregano oder Thymian wunderbar.
Wenn Kinder mitessen, lasse ich die Gewürze manchmal etwas milder und serviere den Fisch mit Kartoffeln oder Reis. So wird daraus ein ganz unkompliziertes Familiengericht.
Auch bei den Beilagen kann man variieren. Besonders gut passen:
Gedünsteter Brokkoli
Ofenkartoffeln aus der Heißluftfritteuse
Ein frischer Gurkensalat
Oder einfach ein Stück gutes Brot
Reste lassen sich übrigens hervorragend am nächsten Tag verwenden. Kalt zerzupft in einem Salat oder leicht erwärmt in der Heißluftfritteuse schmeckt der Fisch immer noch wunderbar.
Dieses Gericht zeigt für mich, wie moderne Küche heute funktionieren kann: wenig Aufwand, ehrliche Zutaten, viel Geschmack. Es braucht keine komplizierten Techniken, keine langen Einkaufslisten. Nur ein gutes Stück Fisch, ein paar Gewürze und ein bisschen Zeit.
Und genau deshalb koche ich es so gern. Weil es ein Rezept ist, das nicht beeindruckt, sondern begleitet. Ein Essen, das man immer wieder macht, weil es einfach gut tut.
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