Categories: Interesting

3 Ladefehler, die Ihr Handy ruinieren – Nr. 2 macht fast jeder jeden Tag!

Viele Menschen merken erst dann, wie wichtig der Akku ihres Handys ist, wenn er plötzlich viel schneller leer wird als früher oder wenn das Telefon mitten am Tag ausgeht, obwohl es am Morgen noch komplett aufgeladen war. Ich muss ehrlich sagen, ich habe selbst lange nicht darauf geachtet, wie ich mein Handy lade. Hauptsache rein in die Steckdose, Hauptsache voll. Und wenn ich abends müde war, habe ich es einfach über Nacht laden lassen, ohne mir Gedanken zu machen. Aber irgendwann hat mir ein Verkäufer erklärt, warum mein Akku schon nach zwei Jahren deutlich schwächer wurde – und dass ich selbst daran schuld war. Seitdem achte ich viel mehr darauf, wie ich mein Handy lade. Und weil ich weiß, wie viele Menschen die gleichen Fehler machen wie ich früher, möchte ich heute die drei wichtigsten Dinge erklären, die wirklich jeder vermeiden sollte, wenn man sein Handy länger behalten möchte und nicht ständig neuen Akku-Stress haben will.

Das erste, was viele falsch machen, ist das dauerhafte Laden auf 100 Prozent. Es klingt doch so logisch: voll ist besser als halbvoll. Aber genau das ist für moderne Lithium-Ionen-Akkus das Schlimmste. Wenn der Akku ganz voll oder ganz leer ist, steht er unter großer Belastung. Früher dachte ich, es sei gut, das Handy so lange wie möglich an der Steckdose zu lassen – aber was wirklich passiert, ist, dass der Akku über Stunden in einem Zustand gehalten wird, den er eigentlich gar nicht mag. Besonders das Über-Nacht-Laden ist ein großes Problem, weil das Handy weit nach 100 Prozent noch warm bleibt, weiterhin kleine Ladeschübe erhält und der Akku dadurch schneller altert. Heute halte ich meinen Akkustand meistens zwischen 20 und 80 Prozent. Das reicht völlig aus und der Akku bleibt viel länger leistungsfähig. Außerdem nutze ich bei meinem Telefon inzwischen die Funktion „Optimiertes Laden“. Dadurch lädt das Handy abends nur bis etwa 80 Prozent und füllt die restlichen 20 Prozent erst kurz vor meiner üblichen Aufstehzeit auf. Das hat bei mir einen spürbaren Unterschied gemacht.

Der zweite Fehler, den wirklich fast jeder macht, ist Hitze. Ich habe früher nie darüber nachgedacht, dass Wärme so gefährlich für einen Akku sein kann. Besonders im Sommer habe ich mein Handy im Auto gelassen, im Schatten gedacht, aber das reicht oft nicht – im Auto wird es trotzdem brütend heiß. Und noch schlimmer: Ich habe sogar einmal mein Handy unter dem Kopfkissen geladen, weil ich nicht wollte, dass das Licht vom Kabel in der Nacht stört. Das war ein riesiger Fehler. Beim Laden entsteht Wärme, und wenn diese Wärme nicht entweichen kann, staut sie sich im Gerät. Genau das schädigt die Akkuzellen dauerhaft. Deshalb mache ich heute Folgendes: Ich nehme während des Ladens immer eine dicke Hülle ab. Vor allem Silikonhüllen isolieren stark, und das führt zu zusätzlicher Hitze. Ich lade mein Handy inzwischen an einem kühlen Ort, nie am Fensterbrett in der Sonne, nie im Auto und niemals eingerollt in Decken oder Kissen. Und ich benutze während des Aufladens keine Spiele, kein Video-Streaming und keine Navigation. Alles, was den Prozessor belastet, erzeugt zusätzliche Hitze – und das ist Gift für den Akku.

Der dritte große Fehler betrifft die Ladekabel und Netzteile. Ich weiß noch ganz genau, wie ich früher immer die billigsten Kabel bestellt habe. Hauptsache USB-C oder Lightning, Hauptsache es lädt. Und oft habe ich mich gewundert, warum manche Kabel plötzlich nicht mehr funktionieren oder warum das Handy komisch warm wurde. Erst später habe ich gelernt, wie gefährlich manche No-Name-Ladegeräte sein können. Billige oder gefälschte Produkte liefern oft ungleichmäßige Spannung oder falsche Leistung. Das stresst den Akku nicht nur, sondern kann zu Überhitzung, Kurzschlüssen oder im schlimmsten Fall sogar zu kleinen Schmorstellen führen. Deshalb verwende ich heute fast nur noch Originalzubehör oder zertifizierte Produkte. Bei Apple zum Beispiel achte ich auf das MFi-Siegel, bei anderen Marken wähle ich Hersteller, die wirklich für ihre Qualität bekannt sind. Seit ich darauf achte, lade ich sicherer, und ich habe das Gefühl, dass der Akku viel stabiler läuft.

All diese Dinge klingen im ersten Moment vielleicht banal, aber sie haben bei mir dazu geführt, dass mein Handy-Akku inzwischen viel langsamer altert als früher. Früher musste ich nach zwei Jahren schon über ein neues Handy nachdenken, weil der Akku kaum noch über den Tag kam. Heute hält er deutlich länger. Und das Beste daran ist: Es kostet keinen Cent extra, diese Fehler zu vermeiden. Man muss nur etwas umdenken und kleine Gewohnheiten ändern. Ich lade heute lieber kurz zwischendurch statt einmal komplett. Ich achte auf die Temperatur meines Handys, besonders beim Laden. Und ich nehme nur noch Zubehör, dem ich vertraue. Es fühlt sich gut an zu wissen, dass ich mein Handy nicht unnötig strapaziere und nicht plötzlich vor einem teuren Austausch stehe.

Es sind wirklich nur drei Dinge, aber sie machen einen unglaublich großen Unterschied. Seit ich das weiß, ärgere ich mich manchmal, dass ich Jahre damit verbracht habe, meinen Akku unbewusst falsch zu behandeln. Aber besser spät als nie. Und wenn auch nur eine Person nach diesem Text sagt: „Oh, das mache ich ab jetzt anders“, dann hat sich das Schreiben schon gelohnt. Smartphones sind teuer, und ihre Akkus sind empfindlich. Man kann so viel Lebensdauer herausholen, wenn man einfach ein paar Kleinigkeiten beachtet. Ich hoffe, dass diese Tipps Dir genauso helfen wie mir – und dass Dein Akku dadurch länger durchhält, stabiler bleibt und Du Dir nicht so schnell ein neues Gerät kaufen musst.
Und je mehr ich mich mit dem ganzen Thema beschäftigt habe, desto mehr ist mir bewusst geworden, wie sehr wir uns im Alltag auf unser Handy verlassen. Es ist unser Kalender, unser Fotoalbum, unser Navigationsgerät, unser Kommunikationsmittel – und wenn der Akku irgendwann so schlecht wird, dass man kaum noch einen halben Tag schafft, merkt man erst, wie abhängig man eigentlich davon ist. Ich hatte einmal eine Phase, in der ich ständig mit einer Powerbank herumgelaufen bin, weil mein Akku innerhalb von zwei Stunden von 80 Prozent auf 20 Prozent gefallen ist. Damals dachte ich natürlich, das läge am Handy oder an den Apps, aber jetzt weiß ich: Der Akku war einfach jahrelang falsch behandelt worden. Und genau deshalb möchte ich auch all die kleinen Dinge weitergeben, die ich inzwischen gelernt habe.

Was mir auch aufgefallen ist: Viele Menschen denken, ein Akku altert einfach automatisch, und man könne nichts dagegen tun. Ein Stück weit stimmt das natürlich. Jeder Akku verliert mit der Zeit etwas an Kapazität, das ist normal. Aber wie schnell das passiert, hängt sehr stark davon ab, wie man ihn behandelt. Ich habe neulich eine kleine Tabelle gesehen, in der stand, dass ein Akku, der ständig auf 100 Prozent gehalten wird, nach einem Jahr manchmal nur noch 80 Prozent seiner ursprünglichen Leistung hat. Ein Akku, der immer nur zwischen 20 und 80 Prozent geladen wird, kann dagegen oft zwei bis drei Jahre fast wie neu bleiben. Das hat mich wirklich beeindruckt. Wir sind so daran gewöhnt, alles „voll“ zu haben – vollen Tank, volle Vorratskammer, volle Speicherkarte – aber beim Akku ist „voll“ genau das Gegenteil von gut.

Ich habe in den letzten Monaten auch angefangen, bewusster zu schauen, wie warm mein Handy überhaupt wird. Früher habe ich das gar nicht wahrgenommen. Heute merke ich sofort, wenn es beim Laden ungewöhnlich warm wird, und dann ziehe ich sofort das Kabel ab und lasse es ein paar Minuten abkühlen. In den meisten Fällen liegt es daran, dass ich vergessen habe, die Hülle abzunehmen oder dass ich nebenbei ein Video laufen hatte. Man denkt immer, diese kleinen Dinge machen nichts aus, aber in Summe sind es genau diese Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob der Akku zwei Jahre oder fünf Jahre durchhält.

Ein weiterer Punkt, den ich inzwischen sehr ernst nehme, ist die Stromquelle selbst. Früher habe ich mein Handy oft an irgendwelchen Steckern in Cafés, im Auto oder sogar am USB-Port des Fernsehers geladen. Heute weiß ich: Diese Quellen liefern oft nicht die richtige Spannung. Besonders USB-Ports in öffentlichen Geräten können völlig unregelmäßig Strom abgeben, weil sie nicht dafür ausgelegt sind. Seit ich das weiß, lade ich nur noch an Steckdosen oder an Powerbanks, die ich kenne und denen ich vertraue. Ich würde heute auch nie wieder ein drei-Euro-Kabel vom Discounter kaufen. Manchmal sieht man es Kabeln gar nicht an, aber sie können innen minderwertige Drähte oder schlechte Lötstellen haben. Das führt nicht nur zu schlechtem Laden, sondern kann sogar gefährlich werden. Mein Bruder hatte einmal ein billiges Kabel, das angefangen hat zu schmoren – das hat mir endgültig gezeigt, wie wichtig gutes Zubehör ist.

Was die meisten auch unterschätzen: Ein Akku fühlt sich am wohlsten, wenn er regelmäßig kleine Ladevorgänge bekommt, statt eines großen. Früher dachte ich, ich müsse mein Handy immer komplett entladen, bevor ich es wieder lade, weil das bei alten Akkus notwendig war. Bei Lithium-Ionen-Akkus ist das aber komplett falsch. Diese Akkus mögen keine Tiefentladungen. Wenn ein Handy regelmäßig bis auf 0 Prozent fällt, kann das enorm schädlich sein. Seit ich das weiß, lade ich lieber zwischendurch, wenn ich gerade am Laptop sitze oder im Auto bin. Ein paar Minuten reichen oft schon. Es geht nicht darum, ihn immer voll zu machen, sondern darum, ihn stabil zu halten.

Und was ich inzwischen auch viel bewusster mache: Ich lasse mein Handy nicht ständig am Kabel hängen, sobald es 100 Prozent erreicht. Früher habe ich das Handy zum Beispiel morgens direkt ans Ladegerät gehängt, während ich mich fertig gemacht habe. Heute stecke ich es erst an, wenn ich wirklich weiß, dass ich Strom brauche, und ziehe es auch wieder ab, sobald es zu 80 Prozent kommt. Es ist am Anfang ein bisschen ungewohnt, aber irgendwann geht es automatisch in Fleisch und Blut über.

Es gibt auch eine Sache, die ich komplett abgewöhnt habe: das Handy im Auto zu laden, wenn es heiß ist. Das habe ich früher ständig gemacht, vor allem im Sommer, wenn ich die Navigation brauchte. Heute weiß ich: Ein heißes Auto plus Ladestrom plus laufende Apps ist eine Katastrophe für den Akku. Ich lade im Auto nur noch im Winter oder wenn die Kühlung gut funktioniert.

Je mehr ich über diese Themen lerne, desto stärker fällt mir auf, dass unsere Geräte eigentlich sehr zuverlässig wären, wenn wir sie nur ein bisschen besser behandeln würden. Viele denken immer gleich, das Handy sei kaputt oder schlecht verarbeitet, dabei liegt es oft einfach an uns selbst und unseren Gewohnheiten. Ich bin mittlerweile richtig stolz darauf, dass mein Smartphone-Akku nach zwei Jahren noch so stabil ist – und das hätte ich früher nie für möglich gehalten.

Und vielleicht ist das der wichtigste Punkt: Man muss keine Expertin sein, um seinen Akku zu schützen. Man muss nur ein paar einfache Dinge verstehen und ein paar alte Angewohnheiten ablegen. Es kostet nichts, die Hülle abzunehmen, während man lädt. Es kostet nichts, das Handy nicht in die Sonne zu legen. Es kostet nichts, das Laden über Nacht zu vermeiden. Aber die Wirkung ist riesig.

admin

Recent Posts

Das Badezimmer duftet tagelang frisch: Ein einfacher Haushaltstrick, den viele noch nicht kennen

Ein Badezimmer, das schon beim Betreten angenehm frisch riecht, ist für viele Menschen ein kleines…

2 Wochen ago

Reis-Hackfleisch-Pfanne mit Paprika – so lecker und in nur 15 Minuten fertig!

Wenn es nach einem langen Arbeitstag schnell gehen muss, aber trotzdem etwas Herzhaftes auf den…

2 Wochen ago

Weichspüler und Spülmittel zusammen? Was bei diesem Haushaltstrick wirklich passiert!

Manchmal sind es die einfachsten Dinge im Haushalt, die für die größte Überraschung sorgen. Zwei…

2 Wochen ago

Knoblauch, Nelken und Honig: Warum diese alte Hausmittel-Mischung wieder so beliebt ist

Manchmal sind es die einfachsten Dinge aus der Küche, die uns am meisten überraschen. Wer…

2 Wochen ago

Dieses cremige Zitronendessert mache ich immer wieder – in nur 5 Minuten vorbereitet und ganz ohne Backofen!

Es gibt Desserts, die man einmal ausprobiert und danach nie wieder vergisst. Genau so ging…

2 Wochen ago

Ich habe 7 Tage lang Selleriesaft getrunken – was sich verändert hat und wie man ihn ohne Entsafter zubereitet

Manchmal entdeckt man im Internet einen Tipp, der zunächst so einfach klingt, dass man ihn…

2 Wochen ago