Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber manchmal fühle ich mich einfach… nicht ganz ich selbst.
Nicht direkt krank. Kein Fieber, kein Husten, nix Ernstes. Aber so ein unterschwelliges Gefühl:
Etwas ist nicht ganz im Gleichgewicht.
Und weißt du was? Meistens stimmt das auch.
Unser Körper ist ja kein stummes Ding. Der redet mit uns. Ständig.
Nur wir hören nicht hin. Oder wir glauben, wir hätten grad keine Zeit zuzuhören.
So ging’s mir auch lange. Ich hab Dinge weggelächelt, übergangen, mit Kaffee runtergespült.
Müdigkeit – „ach, wird schon der Stress sein“.
Heißhunger – „naja PMS halt“.
Kopfschmerzen – „Wetterumschwung vermutlich“.
Aber irgendwann wurde es mir zu viel.
Ich war ständig müde, fühlte mich irgendwie ausgebrannt, hatte Hautprobleme und ständig das Gefühl, „nicht ganz da zu sein“.
Und das alles, obwohl meine Blutwerte „okay“ waren.
Also hab ich angefangen zu lesen, zu recherchieren, Tagebuch zu führen.
Und irgendwann ergab das alles ein Bild.
Der Körper spricht in Zeichen. Und wenn wir lernen, sie zu deuten, können wir viel früher gegensteuern.
Ich hab dir hier meine „Top 8“ gesammelt – Warnzeichen, die ich selbst erlebt oder bei anderen gesehen hab. Manche subtil, manche deutlich. Aber alle wichtig.
Ich weiß noch, wie ich früher dachte: „Wenn ich mal ausschlafen kann, bin ich wieder fit.“
Ha! Denkste.
Ich hab manchmal 10 Stunden geschlafen und war trotzdem am nächsten Morgen wie gerädert.
Da hab ich gemerkt: Schlaf allein reicht nicht.
Hinter Müdigkeit kann so viel stecken:
Ich hab dann erstmal meine Vitamin-D-Werte testen lassen – die waren total im Keller.
Danach hab ich jeden Tag 1000–2000 I.E. genommen – und siehe da, ich fühlte mich wacher.
Aber auch das tägliche Sonnenlicht ist wichtig. Und Bewegung. Und Hydration.
Ja, klingt alles basic – aber wer macht’s schon richtig?
Meine Stirn war plötzlich voll mit kleinen Pickelchen. Nicht entzündet, aber irgendwie rau.
Ich hab gedacht, ich hab ein neues Produkt nicht vertragen.
Aber am Ende war’s mein Darm.
Die Haut ist unser größtes Organ. Und sie schreit oft am lautesten, wenn innen was schiefläuft.
Trockene Stellen? Leber.
Juckreiz? Vielleicht Galle.
Fahler Teint? Eisen oder Vitamin B12.
Plötzliche Akne? Hormone, Stress, Zucker.
Was mir geholfen hat:
Und die Stirn? Wurde nach 3 Wochen viel besser.
Das war bei meiner Freundin.
Sie hat 6 Kilo abgenommen, ohne irgendwas zu ändern.
Keine Diät, kein Sport – und trotzdem ist sie jeden Monat leichter geworden.
Erst fanden wir’s „nett“ – aber dann kamen Schwindel, Herzklopfen, Nervosität.
Am Ende war’s eine Schilddrüsenüberfunktion.
Und umgekehrt genauso:
Wenn du auf einmal zunimmst, obwohl du gleich isst wie immer – kann das Schilddrüse, Hormone oder Wasserhaushalt sein.
Wichtig: nicht einfach sagen „Ich esse wohl zu viel“.
Hinhören. Beobachten. Und notfalls Werte checken lassen.
Ich hatte das manchmal wie eine Sucht.
Nachmittags um 16 Uhr – zack, der Drang nach Schokolade. Nicht Hunger. Nur… Zwang.
Wusstest du, dass das oft ein Cortisol-Ding ist?
Stresshormone steigen – dein Körper will schnelle Energie = Zucker.
Oder Salz: Kann auf Dehydration oder Mineralstoffmangel hinweisen.
Manche sagen sogar, Heißhunger auf Chips heißt, dir fehlt Magnesium.
Was mir geholfen hat:
Früher dachte ich, ich hab einfach „Veranlagung“.
Aber dann hab ich’s getrackt – und siehe da:
Auch Nackenverspannungen oder stille Entzündungen können Trigger sein.
Manchmal hilft einfach ein Magnesiumbad. Oder ein Spaziergang.
Oder: Handy weglegen.
Ich dachte, es sei normal, nach dem Essen „schwanger auszusehen“.
Aber irgendwann merkte ich: Bei bestimmten Sachen ist es schlimmer.
Brot. Nudeln. Rohkost.
Also hab ich ausprobiert: weniger Gluten. Gekochte statt rohe Gemüsesorten. Und fermentierte Sachen wie Sauerkraut.
Und plötzlich: kein Ballonbauch mehr.
Kann sein:
Wichtig: Essen genießen. Kauen. Und beobachten.
Ein Thema, das weh tut – vor allem als Frau.
Als ich plötzlich mehr Haare im Kamm hatte, dachte ich zuerst: Jahreszeit.
Aber dann… wurden’s immer mehr.
Es war Eisenmangel.
Und gleichzeitig Zink zu niedrig.
Auch Biotin, Omega-3, Proteine sind wichtig.
Haare brauchen Nahrung – von innen.
Ich hab’s mit Leinsamen, Kürbiskernen, Eiern und Haferflocken probiert.
Und siehe da: Es wuchs wieder was nach.
Auch Stress ist ein Haarkiller.
Wenn die Seele leidet, fällt auch mal das Haar.
Du bist müde. Legst dich ins Bett.
Und dann… zack. Wach. Grübelnd.
Oder du schläfst ein – aber wachst um 3 Uhr auf. Hellwach.
Das ist kein Zufall.
Oft hängt das mit Cortisolspitzen zusammen. Oder zu wenig Melatonin.
Oder mit vollem Magen schlafen gegangen.
Mir hat geholfen:
Und manchmal: einfach reden. Probleme rauslassen. Schreiben. Weinen.
Die Seele will auch schlafen dürfen.
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