Die rote Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und grob hacken. Den Ingwer ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden.
Eine Zitrone gründlich waschen und in Scheiben schneiden. Die zweite Zitrone zunächst beiseitelegen, sie wird erst später ausgepresst.
Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und die Zitronenscheiben zusammen mit einem Liter Wasser in einen Topf geben. Anschließend Kurkuma und den schwarzen Pfeffer hinzufügen und alles langsam zum Kochen bringen.
Die Mischung etwa zehn Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. So können sich die Aromen der einzelnen Zutaten gut miteinander verbinden.
Danach den Topf vom Herd nehmen und die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gießen. Kurz abkühlen lassen, bis sie nur noch handwarm ist. Erst jetzt den Honig und den frisch gepressten Saft der zweiten Zitrone unterrühren und alles gut vermischen.
Die fertige Mischung in eine saubere Glasflasche füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Trinken kurz schütteln. Wer den Geschmack mag, kann morgens etwa einen Esslöffel oder ein kleines Glas davon genießen.
Tipps
Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Zitronen liefern verschiedene Pflanzenstoffe und gehören zu einer abwechslungsreichen Ernährung. Häufig liest man jedoch Aussagen wie „reinigt die Blutgefäße“, „löst Ablagerungen“ oder „entgiftet den Körper“. Für solche Wirkungen gibt es keine überzeugenden wissenschaftlichen Belege.
Schwarzer Pfeffer wird häufig zusammen mit Kurkuma verwendet, da das enthaltene Piperin die Aufnahme bestimmter Bestandteile des Kurkumas verbessern kann.
Wer Medikamente zur Blutverdünnung einnimmt oder unter Erkrankungen der Gallenblase leidet, sollte größere Mengen Ingwer oder Kurkuma nur nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt verwenden.
Die beste Unterstützung für Herz und Blutgefäße bleibt eine insgesamt gesunde Lebensweise: viel Gemüse und Obst, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und möglichst wenig stark verarbeitete Lebensmittel. Diese Mischung kann eine ausgewogene Ernährung ergänzen, sollte aber nicht als Wundermittel verstanden werden.
Seit ich das Rezept von meiner Nachbarin kennengelernt habe, bereite ich die Mischung immer wieder zu. Nicht, weil ich an Wunder glaube, sondern weil ich den frischen, würzigen Geschmack mag und einfache Rezepte mit natürlichen Zutaten einfach ihren ganz eigenen Charme haben.
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